GmbH muss immer wieder investieren, um den Betrieb nicht zu gefährden

Keine Ruhepause am Strand

+
Die Anlagen im Strandbad sind teilweise über 20 Jahre alt. Um sie weiter betreiben zu können, muss sehr viel Geld investiert werden, heißt es in der GmbH.

Arendsee. Regelmäßig berichten die Verantwortlichen der GmbH in den Ausschüssen über die Lage in der Stadttochter – und immer wieder macht die amtierende Geschäftsführerin Sonja Nowak auf den Reparaturstau aufmerksam.

Unter anderen verwies sie jüngst auf den Ausfall von vier Solarplatten auf dem Servicehaus am Strand. Mit der Anlage werde das Duschwasser aufbereitet, hieß es. Es könne auch auf Elektroenergie aus dem Netz umgeschaltet werden. „Die Reparatur kostet rund 5000 Euro“, sagte die amtierende Chefin. Und sie verwies auf die dringend erforderliche Gesamtsanierung der Rutsche. Das Aushängeschild des Strandbades ist in die Jahre gekommen, inzwischen ist viel Geld in die Konstruktion geflossen – Handläufe wurden poliert, Löcher geschlossen. Weitere Arbeiten sind notwendig, hieß es, der Betrieb sei aber aktuell gesichert. Auch im Wasserspielgarten wurde der Wasserpilz wieder in Ordnung gebracht.

Sonja Nowak sprach auch die Aufsandung an. Bedeutet, dass das Ufer mit Sand aus der Kiesgrube Heiligenfelde komplettiert wird. „Wir müssen uns da an Vorschriften halten. Der Kies muss eine bestimmte Korngröße haben“, erklärte die Chefin und beantworte damit die Frage der AZ, warum nicht Quarzsand aus Kläden genommen werden kann.

Während die Dinge in Strandbad noch überschaubar sind, macht der Reparaturstau auf dem Campingplatz Sorgen. Die Wasseranlagen und die Heizung im Sanitärgebäude sind derart marode, dass eine generelle Sanierung längst überfällig sei. Immer wieder gebe es Wasserschäden, auch die Wasserschächte sind Anlagen aus einer längst vergangenen Zeit. „Ich weiß, dass es immer wieder gesagt wurde. Aber irgendwann ist das notwendig“, so die GmbH-Geschäftsführerin.

Die „Queen“ ist teilsaniert, im Herbst geht es weiter. So wird das Oberdeck erneuert.

Von Harry Güssefeld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare