Bürger freuen sich auf neue Dorfstraße / Bauarbeiten dauern an

Kein Durchkommen mehr in Rademin

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Ein Teil der alten Pflasterung der alten Straße in Rademin ist bereits aufgenommen. 

Rademin – Vorwegweiser in den Orten rund um Rademin und Verkehrsschilder im Ort direkt zeigen es an: kein Durchkommen im Bereich der Ortsdurchfahrt von Rademin-Mitte in Richtung Ladekath und zurück.

Die Rademiner mussten lange warten – nach dem Ausbau der Kurve in und aus Richtung Ladekath war der große Wunsch Vater des Gedankens gewesen, die Ortsdurchfahrt von der Kurve weiter in Richtung Kreuzung Ortsmitte zu sanieren. Der Kreis, der für die Sanierung der Straße zuständig ist, hatte zunächst eine einfache Variante – eine Deckschicht auf dem vorhandenen Material – befürwortet. Doch das stellte sich als nicht machbar heraus, sodass neue Ausschreibungen folgten und es nun einen grundhaften Ausbau geben wird.

Die Pflastersteine sind in einem großen Bereich der Straße bereits verschwunden. Nostalgie sei kein guter Berater, hatte Ortsbürgermeister Eckhard Kamieth immer wieder betont. Das Pflaster habe sich überlebt, sei angesichts der großen Lkw nicht mehr zeitgemäß. Immer wieder seien Stücke von den Steinen abgebrochen.

Gestern Vormittag herrschte relative Ruhe auf dem Bau. Nur ein Bagger verlud am Baustellenanfang Material, das zukünftig eingebaut werden soll.

Ob das angestrebte Bauende am 12. Juli eingehalten werden kann, ist indes fraglich. Der Altmarkkreis hatte das in einer Information so terminisiert. Fakt ist, dass bis dahin die Straße voll gesperrt bleibt. Die Umleitung erfolgt über Fleetmark, Kassuhn, Vissum und Klein Gartz. Für den Busverkehr wurden in Rademin Ersatzhaltestellen eingerichtet. In Absprache mit den Bauleuten können – je nach Ausbaustand – Auf- und Abfahrten von den Grundstücken vereinbart werden, hieß es im Vorfeld.

VON HARRY GÜSSEFELD

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