Anbieter Arche NetVision testete Empfang mit Messwagen

Kaum noch Löcher im Funk-DSL-Netz

Arendsee. Mitarbeiter des Funk-DSL-Anbieters Arche NetVision, darunter auch Geschäftsführer Wolfram Jeske, sind mit einem Messwagen nach Ziemendorf, Neulingen und Genzien gefahren, um Schwachstellen in ihrem Netz zu überprüfen.

Mit dabei waren auch Bürgermeister Norman Klebe sowie Monika Leue vom Bauamt. Beim Überprüfen der Signalstärke ergaben sich nach Auskunft der Arche NetVision keine Empfangsprobleme. So wurden in Neulingen zehn Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und in den beiden anderen Orten zirka 7,5 Mbit/s ermittelt.

Das Errichten des Funk-DSL-Netzes in der Einheitsgemeinde Arendsee war für die Firma nicht ohne Probleme vonstatten gegangen. Diese räumte Wolfram Jeske gestern ein.

„Der Aufbau ist erstmal Theorie. Die Wahrheit sieht man, wenn man das Netz einschaltet“, so Jeske. Und die zweite Wahrheit komme, wenn der Kunde dazugeschaltet wird.

Bereits in der vergangenen Woche war die Arche NetVision unterwegs gewesen. In Kaulitz müsse ein zusätzlicher Verteiler her. Hohe Häuser auf der einen Straßenseite würden den Empfang an niedrigeren Gebäuden stören, hieß es gestern. Auch in Kerkau und Lübbars soll nachgerüstet werden. In Zühlen richtete der Funk-DSL-Anbieter die Antenne von Kunden nach.

Am Freitag und Sonnabend, 4. und 5. Mai, ist die Arche NetVision mit einem Info-Bus in Binde am Feuerwehrgebäude, und zwar am Freitag von 11 bis 19 Uhr und am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr. In der nachfolgenden Woche kommt der Bus noch einmal in die Einheitsgemeinde. Geräte und Messtechnik sollen mit dabei sein.

Über die Verteilerstationen in Arendsee, Gestien, Ritzleben und Losse sind Download-Geschwindigkeiten zwischen zwei und zehn Mbit/s möglich. Der so genannte Upload – das Senden von Daten vom Kunden aus – beträgt bis zu zwei Mbit/s. Harpe wird von Zehren aus versorgt. Zwischen den Orten liegt eine Glasfaserstrecke.

Von Jens Heymann

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