Neuer Revierleiter nimmt seine Arbeit im Betreuungsforstamt in Arendsee auf

Kasper geht, Büst ist da

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Burkhard Kasper (l.) unternimmt den zweiten Anlauf in den Ruhestand und übergab gestern medienwirksam an seinen Nachfolger Lothar Büst. Chefin Katja Döge war mit dabei.

Arendsee. Ein erfahrener Forstmann tritt die Nachfolge des Revierförsters Burkhard Kasper an: Der ehemalige Brunauer Revierförster Lothar Büst wurde gestern offiziell am neuen Standort der Revierförsterei im Lindenpark vorgestellt.

Lothar Büst wird damit für 300 Waldbesitzer der Forstbetriebsgemeinschaften Priemern, Zühlen, Harpe-Elbe-Aland und Altmark-Fleetmark zuständig sein – die betreute Waldfläche beträgt rund 2000 Hektar.

Burkhard Kasper, der kurz vor seinem 66. Geburtstag steht, hatte bereits im vergangengen Jahr aufgehört. Er wurde von Torven Bienhaus abgelöst, der aber das Betreuungsforstamt nach drei Monaten wieder verlassen hatte. Burkhard Kasper kam aus dem Ruhestand zurück – doch mit dem Eintritt von Lothar Büst will er nun endgültig Adé sagen. „Na ja, manchmal werde ich wohl noch gefragt“, sagte Kasper. Und die Leiterin des Betreuungsforstamtes, Katja Döge, nickte zustimmend.

Lothar Büst, einst in Osterburg geboren, ist bereits seit 36 Jahren in der Forstwirtschaft tätig. „Schon als 14-jähriger Schüler arbeitete ich in den Ferien bei meinem damaligen Revier-, späteren Oberförster und Mentor Günter Stachowiak im Revier Brunau“, erzählte Büst. Er studierte später an der Ingenieurschule für Forstwirtschaft in Raben Steinfeld am Schweriner See, arbeitete dann ein Jahr im Forstrevier Seehausen und dann in der Verwaltung des damaligen Forstwirtschaftsbetriebes Salzwedel. Von 1991 bis 2016 leitete er 25 Jahre lang die Reviere Brunau, Güssefeld und Bismark. Ab November 2016 war sein Arbeitsplatz im Referat für Forstwirtschaft des Landwirtschaftsministeriums in Magdeburg.

Für den Dienst in Arendsee hatte er sich beworben. „Ich bitte alle Waldbesitzer, anstehende Aufgaben mit mir zu besprechen“, sagte der Revierleiter. Büst und seine Chefin dankten dem scheidenden Revierleiter Burkhard Kasper. Dieser überreichte seinem Nachfolger eine Dienstmütze. Eine Staffelübergabe ohne Probleme, hatten gestern alle ein gutes Gefühl.

Von Harry Güssefeld

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