Arendseer Unternehmen gegen Vergabe von Arbeiten an Salzwedeler Firma

„Kapazitäten wären da“

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Ob es um Grünflächenpflege oder den Winterdienst geht: Arendseer Unternehmen haben noch Kapazitäten. Nach Recherchen der AZ sorgt eine beabsichtigte Vergabe von Arbeiten an ein Salzwedeler Unternehmen für Unmut.

Arendsee. Die Ankündigung des Arendseer Bürgermeisters Norman Klebe, mehr Arbeiten aus dem Wirtschaftshof zu vergeben und dabei vor allem die Jeetzelandschaftssanierungsgesellschaft zu nutzen, sorgt für Missstimmung unter Arendseer Unternehmern.

„Es geht nicht, dass im Vorfeld das eine Unternehmen genannt wurde, obwohl wir anderen noch nicht gefragt wurden“, hieß es seitens eines Unternehmens, das aus Wettbewerbsgründen nicht genannt werden möchte. Nach Recherchen der AZ würde es aber bei Arendseer Unternehmen genügend Kapazitäten geben. Und es gehe auch um die Beschäftigten: Je mehr Arbeit in der Region vorhanden ist, desto mehr könnten die Beschäftigten in den Unternehmen gehalten werden.

Sich generell auf eine Firmafestzulegen und das öffentlich zu machen, ohne dass es eine Ausschreibung gebe, hält man für problematisch. Vor allem auch deshalb, weil die Jeetzelandschaftssanierungsgesellschaft einen generellen Vorteil habe.

Von Harry Güssefeld

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