Teilnehmer des Arendseer Filmcamps in Magdeburg ausgezeichnet

Mut vor der Kamera zahlt sich aus

Die Sieger in der Kategorie „Newcomer“. Neben Teilnehmern des Jugendfilmcamps Arendsee war auch dessen Organisator Norman Schenk (l.) bei der Preisverleihung in Magdeburg. Foto: Sebastian Vandrey
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Die Sieger in der Kategorie „Newcomer“. Neben Teilnehmern des Jugendfilmcamps Arendsee war auch dessen Organisator Norman Schenk (l.) bei der Preisverleihung in Magdeburg.
  • VonChristian Ziems
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cz Arendsee / Magdeburg. 350 begeisterte Zuschauer, 23 nominierte Filme und zehn glückliche Gewinner: Beim Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt wurden zum 22. Mal Nachwuchsfilmemacher des Landes ausgezeichnet.

Darunter auch kreative Arbeiten, die während des Jugendfilmcamps in Arendsee entstanden sind. So war neben den jungen Filmemachen auch Camp-Organisator Norman Schenk in Magdeburg dabei und freute sich über den Lohn des Engagements.

Zu den ausgezeichneten Streifen aus der Seestadt gehört in der Kategorie „Newcomer“ „Lautgedacht“. Die Macher können sich über 400 Euro freuen. „Der Film spricht sehr authentisch die Gefühle und Gedanken Jugendlicher an, die zwischen Schule und Zukunft im Niemandsland stecken. Vor allem das Konzept und die gezielte Kameraführung begeisterten die Jury“, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters.

Bei den Fortgeschrittenen gewann das Team von „Zuhause?“. Dieser Film sei nicht perfekt, habe aber „unfassbar viele Ideen“. Die Macher griffen ein häufig in Filmen verwendetes Thema auf und beleuchten es aus einem anderen Blickwinkel. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

„Mehr Mut zu haben“ und sich Themen anzunehmen, die auch mal unbequem sind, war die Botschaft, die die Jury in diesem Jahr allen Teilnehmern abschließend mit auf den Weg gab. 2016 wurden 108 Kurzfilme, an denen über 800 Kinder und Jugendliche beteiligt waren, zum 22. Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt eingereicht. Alle Beiträge unter: www.vimeo.com/jugendvideopreis.

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