Nur die Schüler fehlen noch

Jugendwaldheim Arendsee nach Sanierung wiedereröffnet

Umweltministerin Dalbert (Mitte) schaut sich eines der Übernachtungszimmer des Jugendwaldheims an.
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Umweltministerin Dalbert (Mitte) schaut sich eines der Übernachtungszimmer des Jugendwaldheims an.
  • Jens Heymann
    vonJens Heymann
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Holzoptik von außen, ökologische Dämmung innen – das Arendseer Jugendwaldheim ist am Montag wiedereröffnet worden. Nun fehlen nur noch die Schüler; die sollen nach den Sommerferien das waldpädagogische Angebot nutzen können, so die Hoffnung der Verantwortlichen vor Ort.

Arendsee – Sachsen-Anhalts Umweltministerin Dr. Claudia Dalbert ließ es sich nicht nehmen, der Einweihung des mit mehr als einer Million Euro sanierten Objekts beizuwohnen. Arendsee sei ein „wunderbarer Standort für Bildung“, sagte sie. Im Jugendwaldheim werde nun Energie gespart, um das Klima zu schonen und um Nachhaltigkeit zu leben.

Das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zum KiEZ hat außerdem eine Solarthermieanlage auf dem Dach. Sie soll in den Sommermonaten für Wärme und warmes Wasser sorgen. In kälteren Jahreszeiten unterstützen ein Stückholzkessel und eine Gasheizung im neuen Heizraum – für alle Liegenschaften auf dem Areal. Das Jugendwaldheim selbst stammt aus den 70er-Jahren.

Claus Baum vom örtlichen Betreuungsforstamt erklärte, dass die dienstliche Tätigkeit durch die Bauarbeiten beeinflusst war. Nun könnten sich alle auf die Schulter klopfen, dass diese Zeit überstanden sei. Das generalsanierte Gebäude sei „reizvoll“, so Baum.

Wie die AZ vor Ort erfuhr, war mit den Planungen vor rund drei Jahren begonnen worden. Zuständiger Architekt war Tobias Spillner.

Ein wesentliches Merkmal der Sanierung ist die Barrierefreiheit. Im Erdgeschoss gibt es ein solches Bad. Die Treppenanlage wurde um eine Rampe ergänzt.

In der Corona-Pandemie habe es keine Arbeit mit Schülern gegeben, erläuterte Claus Baum. Die Belegung sei praktisch auf null heruntergefahren gewesen. Das könnte sich nun im Spätsommer ändern – hoffen alle.

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