„New World“ beim Publikum ganz vorn

7. Jugendfilmcamp in Arendsee mit Festival beendet

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Das 7. Jugendfilmcamp in Arendsee wurde am Wochenende mit einem Festival beendet. Die angereisten Filmteams sorgten für viel Stimmung und bejubelten ihre Filme.
  • VonEckehard Schwarz
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„Jedes Jahr im Sommer treffen sich junge Menschen aus ganz Europa zum Filmemachen am Arendsee. Seit 2014 waren über 2.500 junge Filmschaffende in unserem Jugendfilmcamp Arendsee vor Ort, und es sind bisher über 250 Kurzfilme entstanden. Heute präsentieren wir hier beim Filmfestival Arendsee bereits zum siebten Mal eine Auswahl der besten Kurzfilme des Jahrgangs 2021“, begrüßte Filmcamp Leiter Norman Schenk am Sonnabend, 11. September, die Gäste auf dem Gelände an der Straße nach Ziemendorf sowie im Internet zur Verleihung der diesjährigen Festivalpreise.

Erstmals wurde die Veranstaltung auch digital übertragen, um allen Filmemachern die Teilnahme zu ermöglichen. Es wurde neben dem besten Film der Starter (Jugendliche von 12 bis 15 Jahren) sowie Classic (Jugendliche über 16 Jahre), bester Schnitt, Ton und Kamera sowie dem besten Darsteller auch ein Publikumspreis verliehen. Insgesamt wurden in einer Vorauswahl fünf Filme des Starter Camps sowie acht Filme in der Kategorie Classic den Filmfreunden sowie einer Jury aus sieben Filmfreunden von den Moderatoren Charlotte von Elsner und Norman Schenk vorgestellt. Die Filme wurden unter fachmännischer Anleitung von Dozenten seit Juni bis Anfang September innerhalb eines einwöchigen Intensivcamps erarbeitet und hatten, wie die Besucher berichteten, ein erstaunlich hohes Niveau. Da die Themen den Jugendlichen überlassen wurden, waren diese sehr vielfältig und reichten von Umweltschutz, Mobbing, unerfüllter Liebe bis hin zu lustigen Horrorgeschichten und der Entführung von Rotkäppchen.

Charlotte von Elsner und Norman Schenk moderierten gekonnt das Festival.

„Die Filme sich anzusehen, war sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Man hat gar nicht gemerkt, wie die zweieinhalb Stunden vergangen sind“, berichtete Jurymitglied Uwe Walter nach der Präsentation, und zahlreiche Filmfestbesucher stimmten ihm dabei zu.

In den Pausen zwischen den einzelnen Filmblöcken bereiteten Christian Behn und sein Grillteam leckere Bürger zu, und es war auch ausreichend Möglichkeit, sich über die gezeigten Filme untereinander auszutauschen. Die Zuschauer, die über You Tube das Filmfest verfolgten, hatten in der Pausenzeit die Möglichkeit, Norman Schenk und dem Dozenten Matthias Poppe Fragen zu stellen, die diese dann live beantworteten.

Gegen 22 Uhr war es soweit, und die Jury konnte die einzelnen Preisträger bekannt geben. „Es war sehr schwer, bei den guten Filmen einen Sieger zu ermitteln. Eigentlich sind alle gezeigten Filme Siegerfilme“, betonten sie vorab. Bester Film Kamera/ Schnitt/ Ton wurde „Daydream“.

Als bester Schauspieler wurde Jacob Franz als Kapitän Newton in „Command Exit“ ausgezeichnet. Bester Film bei den Startern wurde „Regenbogen Kissenschlacht“ und bei den Classic Filmen „Abgefahren“. Beim Publikumspreis wurden über 380 Stimmen abgegeben und der Film „New World“ online gewählt. Alle Siegerfilme sind für interessierte Filmfreunde derzeit auf You Tube eingestellt und können in Ruhe angesehen werden.

Nicht nur Norman Schenk freute sich über das große Interesse am Filmfest und den gelungenen sehr kurzweiligen Abend.

Wie er zum Schluss des offiziellen Teils bekannt gab, möchte er im kommenden Jahr gern das Festival erst im Dezember veranstalten, damit viele Campteilnehmer, die im September ja häufig noch Schule haben, dann persönlich daran teilnehmen können.

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