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Mit der Sonne um die Wette gestrahlt

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Von: Detlef Güssefeld

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Mehrere Männer in einheitlichen T-Shirts sitzen vor einer Hüpfburg, auf denen mehrere Kinder herumtollen.
Die Angler organisierten und die Kinder hüpften, was das Zeug hielt. Man merkte den Festgästen an, wie sehr sie das gesellige Miteinander in den letzten beiden Jahren vermisst hatten. © Harry Güssefeld

Wo liegt eigentlich die Blaukuhle? Das wollte die AZ wissen. Doch die Gäste des Festes am Ufer des Angelgewässers wussten es auch nicht so genau. Fleetmark oder Ortwinkel? Aber das war ja alles ganz egal, denn nach zwei Jahren konnten die Angelsportler um ihren Chef Danny Ahlfeld endlich wieder zu ihrem Fest einladen.

Eine junge Frau steht hinter zahlreichen Kuchen und Torten.
Saskia Seidler präsentierte den Kuchen, bevor der Ansturm auf das Buffet losging. © Harry Güssefeld

Fleetmark/Ortwinkel – Nein, es sei kein Dorffest, wurde klargestellt. Es sei ein Vereinsfest, zu dem Freunde und Gäste von außerhalb anreisen. Und es sich bei Schwein und Pute am Spieß, sowie Torten und Blechkuchen „allererster Sahne gut gehen lassen“, wie Ahlfeld versicherte. Und wer glaubt, dass Hüpfburgen ein alter Hut sind, der musste sich eines anderen belehren lassen. Die Kinder finden sie gut, und wenn sich die Angler mit ihnen ablichten lassen und sich auf dem Luftpolster niederlassen, dann ist Spaß garantiert. Boote wurden auch zu Wasser gelassen, Ruderboote. Um die Fische wie Zander, Hecht, Aal, Karpfen, Schlei und Rotfeder nicht zu verschrecken. Für die Angler waren neue Trikots ausgegeben worden, sodass sie unter den rund 150 Gästen gut zu erkennen waren und angesprochen werden konnten. Gedankt wurde den vielen Sponsoren, den vielen Helfern, die das alles möglich gemacht haben. Die Namen zu nennen, sei schwierig. Denn vielleicht werde einer vergessen, und das wäre schade. Und so einigte man sich auf ein kollektives, aber nicht weniger herzliches Dankeschön. Aber klar ist, dass so etwas wie das Blaukuhlenfest nicht möglich wäre, wenn es nicht Menschen gebe, die sich einbringen. Mit ihrer Hände Arbeit und oder auch finanziell. Unter den Gästen war auch ein Urgestein. Aufs Foto wollte es nicht. Aber dass er 88 Jahre alt ist und seinem Verein seit 51 Jahren die Treue hält, das erzählte Walter Kaufmann aus Pretzier dann doch recht stolz. „Er ist ein Ehrenmitglied, eine treue Seele“, würdigte Danny Ahlfeld den sympathischen älteren Herrn. Erwähnt werden muss noch, dass es auch eine Tombola gab. Und ein Schnupper-Angeln, für alle, die vielleicht mit einer Mitgliedschaft im Verein liebäugeln. Fazit: Das Blaukuhlenfest wird es wieder geben, der Zuspruch ist groß. Und wenn die Männer und Frauen des Vereins weiter so viel Engagement zeigen, dann wird dem nichts im Wege stehen.

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