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Im Integrationsdorf Arendsee wird modernisiert – und es ist noch mehr geplant

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Von: Jens Heymann

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Die derzeit vermutlich größte Baustelle im Integrationsdorf Arendsee ist die Großküche im Verwaltungsgebäude.
Die derzeit vermutlich größte Baustelle im Integrationsdorf Arendsee ist die Großküche im Verwaltungsgebäude. Moderne, programmierbare und effizientere Geräte sollen die Arbeit dort künftig erheblich vereinfachen. © Heymann, Jens

Die Ruhe im Integrationsdorf Arendsee (IDA) täuscht – auch ohne Urlauber tut sich etwas auf dem Gelände im Osten der Stadt. Manche Baustellen sind bereits zu sehen, andere sollen noch folgen. Ein Rundgang mit IDA-Verwaltungsleiterin Daianira Leja offenbart eine ganze Reihe von Projekten.

Arendsee – Los geht es im Verwaltungsgebäude selbst. Die dortige Großküche ist unschwer als Sanierungsmaßnahme zu erkennen. Die Einrichtung werde komplett erneuert, erfährt die AZ. Dass zwanzig Jahre nicht investiert worden sei, sehe man in jeder Ecke, nimmt Daianira Leja kein Blatt vor den Mund. Neue Küchengeräte sollen den Betrieb vereinfachen, heißt es. Das umfasst beispielsweise programmierbare Zubereitungsgeräte und eine Besteckpoliermaschine. Außerdem soll alles besser belüftet und energieeffizienter sein. Daianira Leja zeigt im Speisesaal das barrierefreie Büfett. Auch eine Neuerung. Bis März soll die Baustelle weg sein – dann stehen nach derzeitiger Planung die ersten Feiern an. Die Saison selbst startet im April.

Draußen ist es nicht weit bis zur nächsten Aktion. Insgesamt 21 Bäume sollen verschwinden. Für einen besseren Blick zum See und auf das IDA-Gelände. Auch das alte Gästehaus soll verschwinden und Modernerem Platz machen, sprich sechs großen Caravan-Stellplätzen (ab 2023) sowie E-Ladesäulen für Fahrrad und Kraftfahrzeug.

Für einen Augenblick klingt es so, als hätte das betagte Kindercafé ein Stück weiter ebenfalls keine Zukunft mehr. Stattdessen soll es nach Aussage von Daianira Leja reaktiviert werden – im Ostalgie-Chic. Drinnen, so erfährt es die AZ, sei eine offene Küche zur Selbstversorgung der Gäste angedacht.

Renoviert werden soll außerdem ein anderes Relikt aus Urzeiten der Ferienanlage: das Steinhaus. Für dieses ist eine Rolle als Hostel etwa für Jugendgruppen vorgesehen. Ab Juni soll dort renoviert werden, inklusive angepasstem Brandschutzkonzept und Umbauten.

Für bunte Akzente könnte eine Sprayertruppe sorgen. So stellt sich das zumindest die örtliche IDA-Chefin vor. Sie zeigt der AZ auch die neue Einrichtung der Übernachtungshäuser. Beim Besuch im vergangenen Jahr fehlten dort noch die Möbel.

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