Arendseer nehmen Stadtratsbeschluss nicht hin

Hundebesitzer wollen Unterschriftenaktion

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Der erste Hund kostet in Arendsee ab dem 1. Januar 2018 keine 30 sondern 60 Euro pro Jahr. So will es der Stadtrat und folgt damit einer Forderung von Bürgermeister Norman Klebe.

cz Arendsee. Der Stadtrat folgte dem Widerspruch von Bürgermeister Norman Klebe und stimmte am Montag für das Erhöhen der Hundesteuer (AZ berichtete). Bereits am gestrigen Dienstag regte sich weiterer Widerstand.

„Ich hatte heute schon einen Anruf vom Radio“, erzählte Falko Neumann, Vize-Vorsitzender des Hundesportvereins vom medialen Interesse. Er denkt nicht daran, die Sache mit dem Beschluss einfach hinzunehmen. „Wir wollen das aber über den Verein hinaus organisieren“, erklärte der Arendsee. Er hat bereits Kontakte mit anderen Hundebesitzern aufgenommen, die ebenfalls empört sind. In der Seestadt soll eine Unterschriftenaktion gestartet werden.

Im Zuge des Beschlusses gab es seitens der Kommunalpolitiker keine Erklärung, warum sich die mehrheitliche Meinung des Stadtparlament nach der Ablehnung um 180 Grad gedreht hat. Ebenfalls unerwähnt blieb die Forderung des Hundesporvereins, dass die Stadt ein Versprechen einlösen solle. Bereits vor Jahren hat es die Aussage gegeben, dass nahe des Strandbades eine Hundebadestelle entsteht. Passiert ist bislang allerdings nichts.

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