Ab 2. Mai soll Eichenspinner aus der Luft bekämpft werden

Hubschrauber als Spritze

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Mit einem Hubschrauber gilt es den Eichenprozessionsspinner, der sich immer weiter ausbreitet, zurückzudrängen. 

cz Arendsee. In einigen Bereichen läuft das Bekämpfen des Eichenprozessionsspinners bereits vom Boden, nun kommt ein Hubschrauber dazu. In Arendsee sollen besonders viele Bereiche von der Luft aus behandelt werden. Dabei geht es um Waldränder.

Wie der Altmarkkreis informiert, wird voraussichtlich ein Landeplatz zwischen Sanne und Kerkuhn eingerichtet. Der genaue Flugstart steht noch nicht fest und richtet sich nach der Witterung, sowie dem Entwicklungsstand der Schädlingslarven und der Eichen. Es soll aber ab Dienstag, 2. Mai, losgehen. In der Kommune Arendsee führen die Touren des Hubschraubers nach Fleetmark, Kerkau, Kleinau, Lohne und Sanne-Kerkuhn. Der Altmarkkreis übernimmt das Koordinieren der Bekämpfungsaktionen.

Die farbigen Striche markieren die Waldränder, die bespritzt werden. Es betrifft die Gemarkungen Fleetmark (auf der Karte von links), Kerkau, Sanne-Kerkuhn, Lohne und Kleinau.

Eine Spezialfirma wird im gesamten Kreisgebiet etwa 60 Hektar Waldränder aus der Luft behandeln. Die Daten dazu hat das Betreuungsforstamt Westliche Altmark des Landeszentrums Wald geliefert. Geld wird durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie zur Verfügung gestellt.

Forstmitarbeiter werden die entsprechenden Waldflächen sperren. 48 Stunden nach dem Flug dürfen sie nicht Betreten und Befahren werden. Das Sammeln von Früchten und Wildkräutern ist drei Wochen lang verboten. Der Wirkstoff „Bacillus thuringiensis“ wird eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Bakterium. Dieses produziert Bt-Toxine, die für eine biologische Schädlingsbekämpfung genutzt werden.

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