Bisheriger Stellvertreter des verstorbenen Michael Meyer gewählt

Holger Schulz nun Ziemendorfs Ortsbürgermeister

Die Wahl des neuen Ziemendorfer Ortsbürgermeisters Holger Schulz (Mitte) im Klubraum der örtlichen Gaststätte
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Der Gesichtsausdruck von Ziemendorfs neuem Ortsbürgermeister Holger Schulz (Mitte) während seiner Wahl täuscht: Gerne wolle er das Ehrenamt übernehmen, hatte er kurz zuvor auf Nachfrage seiner Kollegen erklärt.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Als am Dienstagabend im Klubraum der Ziemendorfer Gaststätte die Frage nach einem Freiwilligen für das vakante Ortsbürgermeisteramt aufkam, gab es unter den anwesenden Räten zunächst eine kurze Stille. Aber recht schnell kristallisierte sich mit Holger Schulz, dem bisherigen Stellvertreter des verstorbenen Michael Meyer, ein Nachfolger heraus – sicherlich auch zur Erleichterung des protokollführenden Arendseer Bürgermeisters Norman Klebe.

Ziemendorf – „Ja, mach ich“, bekräftigte Schulz vor der einstimmigen Wahl seine Bereitschaft, die Ortschaft künftig nach innen und außen zu vertreten. Kurzzeitig war auch Ratsfrau Melanie Ahlemann, bei der zurückliegenden Kommunalwahl immerhin mit den zweitmeisten Stimmen versehen, im Gespräch gewesen. Weil sie aber am Dienstag nicht anwesend war und es im Vorfeld offenbar kein Gespräch mit ihr gegeben hatte, fiel die Option am Ende weg.

Die Ortsbürgermeisterwahl war nicht die einzige Personalie, die sich im Ziemendorfer Klubraum ereignete. Unter den Augen einiger interessierter Einwohnerinnen wurde nämlich auch der Ortsrat wieder auf fünf Mitglieder aufgestockt. Doris Riebau wurde von Holger Schulz verpflichtet – sie hatte bei der Wahl vor zwei Jahren nur eine Stimme weniger als Ratsherr Falk Riebau erhalten.

Neben diesen Personalangelegenheiten wurde in Ziemendorf Lokalpolitik gemacht. Es ging um ein wenig Farbe für das Friedhofstor und den Fahrradständer. Im Gespräch waren zudem ein Papierkorb für den örtlichen Spielplatz und ein Schild, dass dort keine Hunde laufen dürfen. Wenigstens aber solle es eine Hundetoilette geben, nahm Bürgermeister Klebe aus Ziemendorf mit in die Arendseer Verwaltung.

Der Stadtchef versicherte den Räten, dass der Zweckverband Breitband Altmark für den Ausbau des Glasfasernetzes noch ins Dorf kommen werde. Die dann aufgenommenen Fußwege würden danach wieder akkurat verlegt, meinte der Stadtchef mit Verweis auf andere Orte.

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