LeBe sammelte Geld und kaufte ein

Hilfe für die Tafel Salzwedel kam aus Mechau

Titus Thonig (l.) und Enrico Hartung von der LeBe vor dem Fahrzeug mit der Spende für die Tafel.
+
Titus Thonig (l.) und Enrico Hartung von der LeBe vor dem Fahrzeug mit der Spende für die Tafel.

Mit einem vollgepackten Kleintransporter rollten Mitarbeiter und ein Bewohner der LeBe Mechau bei der zentralen Annahmestelle der Tafel in Salzwedel vor.

Mechau / Salzwedel – An Bord hatten sie einen Großeinkauf mit Lebensmitteln, den sie der Tafel als Spende überreichten. „Seit dem 25. November haben wir gegen Spende weihnachtliche Basteleien unserer Bewohner aus Holz und Ton an Mitarbeiter aber auch externe Interessenten abgegeben“, erklärt Enrico Hartung, der bei der LeBe Mechau arbeitet und die Aktion ins Leben gerufen hat.

„Wir konnten für rund 340 Euro Dinge wie Kaffee, Äpfel, Orangen, Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Kloßteig, Milchprodukte, Eier, Schokolade und kleine Weihnachtsstollen einkaufen. Alles, was man so zu Weihnachten gerne isst“, erzählt der Pädagoge. Um möglichst viel für das Geld zu bekommen, hätten sie sich vor der Einkaufstour zu wahren Schnäppchenjägern entwickelt, berichtet Hartung: „Wir haben extra Prospekte gewälzt und sind zu Läden gefahren, die besondere Angebote hatten. “ Kollege Maik Mick und ein Bewohner seien mitgefahren und hätten beim Einkaufen geholfen. Von der zentralen Annahmestelle in Salzwedel aus verteilt die Tafel Lebensmittelspenden an ihre Ausgabestellen in Salzwedel, Gardelegen, Klötze und Jahrstedt.

Wöchentlich versorgen diese Standorte rund 500 Bedürftige. Und so konnten sich Tafelkunden die von der LeBe gespendeten Waren für einen geringen Kostenbeitrag abholen. „Damit können sich die Leute zuhause ein gemütliches Weihnachtsessen machen“, wünschte sich Hartung vor dem Fest. Über ihren eng geschnürten Geldbeutel sollten sie dabei einmal nicht nachdenken müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare