Arendseer Kinder- und Jugenderholungszentrum bietet mehr Platz für Touristen / Sozialministerium hilft

Ein Haus für Vereine und Jugendgruppen

+
Petra Grimm-Benne (2.v.l.) übergab gestern den 150 000-Euro-Bescheid an Irmela Spöttle (3.v.r.). Mit dabei waren Bundestagsabgeordnete Marina Kermer (2.v.r.), Landtagsabgeordneter Jürgen Barth (l. / beide SPD), Eckhard Kamieth vom KiEZ-Trägerverein sowie Mitarbeiterin Heidrun Schröder.

cz Arendsee. „Jetzt kann weitergebaut werden“, freute sich Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) gestern. 150 000 Euro fließen aus Magdeburg für ein ehrgeiziges Projekt des Kinder- und Jugenderholungszentrums (KiEZ) in Arendsee.

Der Rohbau für ein neues Gebäude steht bereits, nun geht es mit den Fenstern weiter, bevor der Innenausbau beginnt. In dem Komplex sollen bald Gästegruppen genügend Platz haben, um zum Beispiel ihre Tanzfähigkeiten zu trainieren oder auch bei schlechtem Wetter Filme zu schauen. Das Objekt befindet sich direkt am Wald, der weiteren Raum für Aktivitäten bietet. „Ich kann mir vorstellen, dort weitere Erlebnisse zu schaffen“, blickte KiEZ-Geschäftsführerin Irmela Spöttle in die Zukunft und unterstrich, wie wichtig die Hilfe aus der Landeshauptstadt sei.

Das Ministerium hat seit 1998 rund vier Millionen Euro beigetragen. Petra Grimm-Benne unterstrich gestern, wie wichtig das KiEZ für den sozialen Bereich sei. Denn es ermögliche auch Kindern und Jugendlichen, deren Elternhäuser kaum über finanzielle Mittel verfügen, Urlaub zu machen. „Es ist schön, dass dafür wieder immer mehr Ziele in Sachsen-Anhalt gewählt werden“, so die Ministerin.

Sie hörte gestern aber auch kritische Töne. Die neue Arendseer Kurtaxe für Kinder mache dem KiEZ zu schaffen. Auch in Hinblick auf die Preise für Gruppen, die sich keine teuren Urlaube leisten könnten, will Irmela Spöttle nicht locker lassen und weiter das Gespräch mit der Kommunalpolitik suchen. Ihre Idee: den Arendseer Stadtrat zu einer Sitzung in die Einrichtung einladen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare