Stadtbildprägendes Gebäude wird mehr und mehr zur Ruine / Löcher im alten Fachwerk / Angrenzende Scheune zusammengebrochen

Haus an der Mühlenstraße verliert Bauteile

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Die Scheune ist in sich zusammengebrochen, das angrenzende unbewohnte Gebäude steht noch. Doch die Ziegel bröseln, Scheiben fehlen und ein Fenster steht auf. 

cz Arendsee. Viele fahren dran vorbei, so manch einer macht sich Sorgen, Gebäudeteile abzubekommen: Zwischen Hohe Warthe und Friedensstraße (Abzweig Mühlenstraße) steht ein Haus, das die Fahrbahn einengt und als stadtbildprägend gilt.

Im Fachwerk sind Steine her-ausgebrochen.

Doch der Zustand ist nicht gerade vorzeigbar. Es steht seit Jahren leer, allein die Dachrinne wurde einst ersetzt. Der Rest ist sichtbar alt und offensichtlich nicht mehr stabil. Eine angrenzende Scheune, die einst im ähnlichen Baustil entstand, ist bereits zum Großteil zusammengebrochen. Zum Glück nicht auf die angrenzende Mühlenstraße, sondern in sich.

Auf dem Gehweg an der Mühlenstraße, Bereich Friedensstraße, liegen Gebäudeteile, die zum Haus gehörten.

Ein paar Meter weiter liegen aber vom Wohngebäude Teile auf dem Gehweg, noch sind es kleinere Gegenstände. Beim genaueren Betrachten sind aber bereits Löcher im Fachwerk zu erkennen, Ziegel bröseln heraus. Auch die Balken wirken von der Witterung mitgenommen. Zudem steht ein Fenster offen.

Der Stadt sind die Probleme bekannt, die zuständige Aufsichtsbehörde befinde sich aber beim Kreis. Darauf wurde bereits während einer Sitzung des Ordnungsausschusses im vergangenen Jahr hingewiesen. Eine Lösung des Problems hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegeben.

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