Arendseer Wehren leiden auch unter defekten Akkus aus Magdeburg

Handfunkgeräte bleiben im Notfall stumm

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Neu, aber zu lange gelagert, so dass die Akkus litten: die Handsprechfunkgeräte für die Wehren in Arendsee.

Arendsee. Die Tatsache, dass die Feuerwehrstruktur in Arendsee fast unangetastet bleibt, fordert insbesondere die Finanzfachleute der Verwaltung zu außergewöhnlichen Leistungen.

Feuerwehr als Pflichtaufgabe heißt, alle Feuerwehren insbesondere hinsichtlich der Sicherheitstechnik auf hohem Niveau zu halten. Wenn dann aber neue Technik – wie die Batterien der Sprechfunkgeräte schon vor dem ersten Einsatz ihren Geist aufgeben, wie es während der jüngsten Brandschutzausschusssitzung von Zießaus Ortsbrandmeister Frank Grabowski hieß – ist der Ärger groß. Auf Nachfrage der AZ heißt es, dass die rund 80 Handsprechfunkgeräte für 22 Wehren vor der Auslieferung durch das Land bereits längere Zeit lagerten, und das habe den Akkus den Garaus gemacht. „Das wird nun nach und nach bei uns deutlich, und es werden noch mehr Fehlermeldungen aus den Wehren kommen“, glaubt Koch. Die Ersatzbeschaffung für die Akkus der Sprechfunkgeräte werden die Kommunen tragen. Und das kostet, wie es während der Sitzung hieß.

Von Harry Güssefeld

Mehr dazu erfahren sie am Mittwoch in der AMZ.

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