Stadtrat befasst sich mit Partnerschaft zur Gemeinde Wydminy in Polen

Auf gute Freundschaft

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Die Initiative kommt aus Polen: Vertreter der Gemeinde Wydminy weilten am Sonnabend in Arendsee und hatten eine Urkunde mitgebracht, mit der die Bereitschaft zu einer Partnerschaft zu Arendsee dokumentiert wird.

Arendsee.

Großer Besuch aus der polnischen Gemeinde Wydminy (deutsch Widminnen) am Sonnabend in Arendsee: Auf Vermittlung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt begrüßten Stadtratsvorsitzender Dieter Bolle und Bürgermeister Norman Klebe die Vorsitzende des Gemeinderates Wydminy, Grazyna Plato, sowie Sandra Kacprzykowska, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus Wydminys, und den Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und internationale Zusammenarbeit der Gemeinde Wydminy, Artur Grygiencza. Die polnischen Gäste waren als Vertreter der sachsen-anhaltischen Partnerregion Ermland-Masuren in Magdeburg auf dem Landeserntedankfest – und nutzten die Gelegenheit zu einem Abstecher in die Altmark.

Sie kamen nicht mit leeren Händen. Schon im Vorfeld ihrer Reise hatte sich ihr Gemeinderat für eine Zusammenarbeit mit Arendsee ausgesprochen. Dies wurde in einer Urkunde dokumentiert, die eine verbindliche Zusage zum Aufbau einer Städtepartnerschaft enthält. Grazyna Plato überreichte sie an Dieter Bolle und Norman Klebe mit dem Wunsch, dass sich der Stadtrat Arendsee ebenso für den Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen mit Wydminy aussprechen möge. Den Wunsch verband sie mit einer Einladung zum Gegenbesuch.

Als erstes Gremium wird sich der Wirtschaftsausschuss am 25. September damit befassen, am 16. Oktober der Stadtrat. So vereinbarten es Norman Klebe und Stadtrat Jens Reichardt. Einen ersten Eindruck von Arendsee bekamen die Besucher bei einem Rundgang entlang des Sees zum Kloster. Dort begrüßte Uwe Walter als Vorsitzender des Klostervereins die Gäste. Dank der Fleetmarker Ortsbürgermeisterin Angelika Muhabbek, die als Dolmetscherin fungierte, kam es zu einem regen Gedankenaustausch zwischen Gästen und Gastgebern.

Von Jens Reichardt

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