1400 Quadratmeter Hinterland lassen Millionenbau Wirklichkeit werden

Grundstücke sind gekauft: Gerätehaus kann wachsen

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Das Arendseer Gerätehaus an der Bahnhofstraße / Ecke Dessauer Worth soll entlang des Dessauer Worthes erweitert werden. Die Grundstücke dafür (insgesamt drei) sind dafür bereits gekauft.

Arendsee. Die Bevölkerung sieht das Vorhaben Gerätehaus in der Innenstadt positiv. Das erklärte Bürgermeister Norman Klebe während der Sitzung des Brandschutz- und Ordnungsausschusses am Dienstag in Arendsee.

Die notwendigen drei Grundstücke mit einer Gesamtgröße von 1400 Quadratmetern sind bereits gekauft. „Im März werden die Grundbücher geändert sein, dann könnten wir theoretisch mit dem Bau beginnen“, so der Ortschef weiter. Aber nur dann, wenn keine Fördermittel fließen. Noch im Frühjahr werden die Verantwortlichen aus der Stadt in Magdeburg mit den Planungsunterlagen nach Magdeburg fahren. „Dort wird man uns sagen, ob wir 2015 mit Fördermitteln rechnen können. Wenn nicht, dannbeginnen wir noch 2014 und werden auch in diesem Jahr noch fertig“, machte Ordnungsamtsleiter Andreas Koch deutlich. Bedeutet: Bei Zusage von Fördermitteln müsse noch gewartet werden, weil ein vorzeitiger Baubeginn nach den Gesetzen nicht möglich wäre.

Übrigens: Die drei Grundstücksbesitzer, die ihre Flächen zur Verfügung stellen, würden theoretisch ihre Zufahrten zu ihren Häusern vom Dessauer Worth aus verlieren. Doch auch daran wurde gedacht, erfuhr die AZ. Die Grundstücksbesitzer mit Häusern an der Friedensstraße erhalten ein Wegerecht über ein anderes privates Grundstück, das nicht von den Baumaßnahmen betroffen ist. Also sind die Grundstücke nicht abgeschnitten.

Die Stadt wird auch neben den 632 500 Euro für das Gerätehaus Arendsee in diesem Jahr weitere Wehren bedenken. So soll es Flachspiegelbrunnen zwischen Schrampe und Zießau auf Höhe Friedrichsmilde geben, um die Löschwasserbereitstellung im Ernstfall zu garantieren. Ein weiterer geplanter Flachspiegelbrunnen nahe des Bahnhofes Kaulitz kann nicht errichtet werden, weil keine kommunalen Flächen zur Verfügung stehen. Deshalb ist ein Unterflurhydrant geplant. Das Vorhaben, in Molitz einen neuen Feuerlöschteich zu schaffen, wurde verworfen. Es werde deshalb vorgeschlagen, den vorhandenen Teich so zu sanieren, dass er als Löschwasserentnahestelle fungieren kann.

Kopfzerbrechen macht der Verwaltung der schlechte Zustand einiger Fahrzeuge. Der Mannschaftstransportwagen (MTW) Binde kam nicht mehr durch den TÜV, die MTW in Leppin und Arendsee haben ebenfalls ihre beste Zeit hinter sich. Ein großes Problem sei der W 50 in Schrampe. „Er bleibt einfach stehen. Wir haben es im Ernstfall erlebt, bis 2015 können wir eigentlich nicht mehr warten“, so Koch.

Von Harry Güssefeld

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