„Heiße Akquisephase“ beginnt

Glasfaserausbau in Arendsee und Co. soll sich im November entscheiden

Bauleiter Tom Kral (v.l.), Arendsees Bürgermeister Norman Klebe und Projektchef Thomas Lange im Sitzungszimmer des Rathauses
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Bauleiter Tom Kral (v.l.), Arendsees Bürgermeister Norman Klebe und Projektchef Thomas Lange wollen den Glasfaserausbau in Arendsee und einigen Dörfern stemmen.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Im November soll sich zeigen, ob der Glasfasernetzausbau in Arendsee auch ohne Fördermittel, dafür mit eigenem wirtschaftlichen Risiko funktioniert. Im Rathaus kamen nun am Freitag noch einmal Bürgermeister Norman Klebe sowie Projektchef Thomas Lange und Bauleiter Tom Kral vom Internetdienstleister DNS:Net zusammen.

Arendsee – In zehn, fünfzehn Jahren werden die Bandbreiten, die Glasfaser bietet, gebraucht, machte Lange Werbung für das Erreichen der notwendigen 50-Prozent-Anschlussquote in Arendsee, Fleetmark, Binde, Kleinau und einigen anderen Orten. Stadtchef Klebe sprach von einer „großen Chance, zum Glasfaseranschluss zu kommen“ und dem Beginn der „heißen Akquisephase“.

Bis Ende des Monats soll es allein in Arendsee vier Infoabende geben (im „Deutschen Haus“ am 9., 17., 25. und 30. November jeweils ab 19 Uhr). Dazu Bürgersprechstunden, ein Infomobil in der kommenden Woche auf dem Marktplatz am Dienstag und Donnerstag sowie eigene Veranstaltungen in den betroffenen Ortsteilen.

Im Rathaus wurden einige offene Fragen geklärt, die zuletzt etwa während der Ratssitzung in Binde aufgekommen waren. So könne der Vertrag für den Glasfaseranschluss je nach Wunsch parallel zu einem bestehenden Kontrakt laufen oder erst nach dessen Ende aktiv werden. Es sollen, so die Aussage am Freitag, alle Orte ausgebaut werden, wenn insgesamt die Anschlussquote erreicht wird. Bis Weihnachten soll in etwa feststehen, wie groß die Nachfrage unter den Einwohnern nach Glasfaser ist. Thomas Lange sprach im Erfolgsfall von einer dreimonatigen Planungsphase und einem frühestmöglichen Baubeginn im Sommer 2022.

Wie Bürgermeister Klebe informierte, hätten sich Gewerbetreibende bei einem Treffen für den Ausbau ausgesprochen. Und zum Thema alte Vorverträge ergänzte er: „Jetzt ist Stand null.“

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