Breitbanderschließung durch ZBA in Sanne-Kerkuhn hat begonnen

Glasfaser kommt in Sanne unter die Erde

Breitbandkabel auf der Baustelle in Sanne: Im Dorf wird im Zuge von Straßenbaumaßnahmen auch gleich die Internetinfrastruktur modernisiert.
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Breitbandkabel auf der Baustelle in Sanne: Im Dorf wird im Zuge von Straßenbaumaßnahmen auch gleich die Internetinfrastruktur modernisiert.

Sanne – Insgesamt zehn Leerrohre für die Erschließung der Ortschaften um Sanne-Kerkuhn mit Breitband wurden in den vergangenen Tagen im alten Rundling in Sanne verlegt. Und zwar im Auftrag des Zweckverbands Breitband Altmark (ZBA) im Zuge der dortigen Straßenbaumaßnahmen.

Auch die Rohre, durch die zukünftig die Häuser mit Glasfaserkabel angeschlossen werden sollen, sind verbaut.

Wie Ortsbürgermeister Jens Reichardt auf der Sitzung des Ausschusses für Bau, Vergabe, Stadt- und Dorfentwicklung am Dienstagabend betonte, habe diese Mitverlegung und Teilerschließung in Sanne gut funktioniert. „Auch wenn es im Detail Probleme bei der Abstimmung gab, so konnten diese rasch und unbürokratisch in konstruktiver Zusammenarbeit der beteiligten Baufirmen und dem ZBA beseitigt werden“, betonte Jens Reichardt.

Im kommenden Jahr steht nach Auskunft der Avacon die Erdverlegung von noch vorhandenen Freileitungen an. Reichardt forderte dazu auf, die erforderlichen Abstimmungen rechtzeitig zu treffen, damit auch bei dieser Baumaßnahme die Erschließung mit Breitband durch den ZBA zügig erfolgen kann.

Bei den weiteren anstehenden Arbeiten der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) und des Wasserverbandes solle darauf geachtet werden, alle erforderlichen Leitungen bei den Erdarbeiten mitzuverlegen. Die Gemeinde Sanne- Kerkuhn habe sich in diesem Zusammenhang um eine teilweise Erneuerung auch der Straßenbeleuchtung zu kümmern, hieß es.

Arendsees Bürgermeister Norman Klebe verwies in der Sitzung auf ein Mitverlegungskataster, das beim Altmarkkreis vorhanden sei und das sicherstellen soll, dass die Tiefbauarbeiten zwischen den einzelnen Firmen koordiniert werden. Gerade bei außerplanmäßigen Mitverlegungen von Versorgungsleitungen sei jedoch oft eine zusätzliche Abstimmung nötig, die auch den Ortsbürgermeister betrifft. Dies, so waren sich Jens Reichardt und die Ausschussmitglieder am Dienstag im Rathaus sicher, könne durch eine rechtzeitige Abstimmung aller noch verbessert und erleichtert werden. VON ECKEHARD SCHWARZ

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