Salzwedel und Arendsee wollen stärker kooperieren

Gemeinsam für den Tourismus werben

Frank Platte: „Heute beginnt die Schatzsuche.“

Salzwedel / Arendsee. Am Wochenende wurde das Kooperationsprojekt der Hansestadt Salzwedel und des Luftkurortes Arendsee mit Leben gefüllt. Dieses Projekt ist im Rahmen des Marketingkonzeptes für den Tourismus in der Altmark 2030 entstanden.

Gastgeber der feierlichen Veranstaltung waren der Arendseer Bürgermeister Norman Klebe und Salzwedels Oberbürgermeisterin Sabine Danicke. Gemeinsam mit der Arendseer Perlenprinzessin Michaela Regber, die am selben Tag ihren 27. Geburtstag feierte, der Baumkuchenkönigin Saskia Maria Franz, dem Arendseer Mönch sowie Vertreter der Salzwedeler Stadtwache und der Händler begrüßten die Gäste.

Salzwedels Oberbürgermeisterin Sabine Danicke (in rot) und Arendsees Bürgermeister Norman Klebe und die Botschafter, die für ihre jeweiligen Orte werben sollen. Foto: Schwarz

Die Vertreterin des Gemeindekirchenrates, Rosemarie Landorff, wünschte sich, „dass durch die Auftaktveranstaltung ein Zündstoff für den Geist in Gemeinsamkeit entflammt, so dass aus Vielen eine Einheit wird“. Diesen Wunsch griff auch Janine Koska von den Wirtschaftsjunioren Magdeburg auf. Sie zeigte Wege, wie beiden Orte touristisch attraktiver werden können. Damit werde auch die Identifizierung aller Altmärker mit ihrer Region gefördert. „Jeder einzelne Unternehmer, Geschäftsmann und Bürger ist mit seinem Handeln für ein positives Stadtmarketing mit verantwortlich“, betonte sie. Sie schlug vor, Leitbilder zu schaffen, welche einen hohen Wiedererkennungswert haben.

Während des Treffens präsentierte Frank Platte von der Salzwedeler Werbeagentur Plattform Ideen für das Tourismuswirtschaftskonzept, das eine Zusammenarbeit der Regionen Arendsee und Salzwedel vorsieht. Wie er betonte, kann dabei auf bereits Bestehendes und Bewährtes zurückgegriffen werden. Einen Schwerpunkt sieht Platte in der Vernetzung der einzelnen Initiativen. Als Motto hatte Frank Platte das Wort „Unschätzbar“ gewählt: „Arendsee – Unschätzbare Tiefen“ oder „Salzwedel – Unschätzbar lecker“ nannte er als Beispiele.

„Heute beginnt die Schatzsuche“ rief er allen Anwesenden unter Bezug auf eine von Vertretern beider Städte hereingebrachte Schatztruhe zu. Dazu wird eine Schatzkarte erarbeitet, in die viele Schätze der Region Salzwedel und Arendsee eingetragen werden sollen. Um so viele Menschen wie möglich dafür zu gewinnen, bat er Sabine Danicke und Norman Klebe, Botschafter für die Region zu ernennen, ungeachtet einer Partei- oder Vereinszugehörigkeit. Während der Informationsveranstaltung wurden über 20 Vertreter benannt, die sich verstärkt um diese „Schatzsuche“ bemühen werden.

Zu Beginn der Veranstaltung spielte Norman Klebe auf der Orgel, die Sopranistin Ute Frenzel sang dazu.

Von Eckehard Schwarz

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