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Gefährliches Hindernis

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Die Straße Genzien-Gestien sei keine offizielle Straße, heißt es im Rathaus. Doch wer sie benutzt, setzt sich einer Gefahr aus.
Die Straße Genzien-Gestien sei keine offizielle Straße, heißt es im Rathaus. Doch wer sie benutzt, setzt sich einer Gefahr aus. © Güssefeld

Arendsee. Die schadhafte Stelle auf der Straße zwischen Genzien und Gestien scheint es schon länger zu geben. Und anstatt sie zu reparieren, werden Warnschilder von beiden Seiten aus aufgestellt. Doch was sich da im Straßenkörper zeigt, ist mehr als lebensgefährlich.

Es ist nicht nur ein Schlagloch, das vielleicht für einen defekten Reifen oder einen abgerissenen Antrieb sorgen könnte – es sind Steine aus dem Straßenkörper aufgenommen und auf einen Haufen gelegt worden.

Dieser Steinhaufen befindet sich auf der Seite der Fahrbahn, die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Genzien kommend nutzen müssen. „Wer das nicht kennt und glaubt, die schadhafte Stelle mal eben so passieren zu können, wird eines Besseren belehrt“, schildert Detlef Schramm die Situation. Der Arendseer, der gemeinsam mit seiner Frau in den frühen Morgenstunden die AZ austrägt, machte auf die Problematik aufmerksam. „Dass da noch nichts Großes passiert ist, das ist ein Wunder“, sagt er. Und beim genauen Betrachten ist es tatsächlich ein Wunder. Denn neben dem Steinhaufen befindet sich noch ein Schlagloch, eine mit Sand gefüllte Grube. Ein Zweirad, einmal mit dem Vorderreifen da hinein, wird kaum noch die Spur halten können.

Die Straße dient der Verbindung von der B190 in die Umgebung des Weinberges und in die Waldgebiete, aber auch als Zufahrt nach Gestien. Also eine kommunale Straße. Aber genau das wird im Bauamt anders gesehen. „Die Zufahrt erfolgt nach Gestien offiziell über die Asphaltstraße von der Gewerbegebietskreuzung“, so Amtsleiterin Monika Günther. Aber man werde sich die Schadstelle ansehen.

Von Harry Güssefeld

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