Arendseer Ausschuss diskutierte über eine einheitliche Friedhofssatzung

„Gebühren sind zu niedrig“

Für die Friedhöfe der Einheitsgemeinde Stadt Arendsee – wie abgebildet in Schrampe – soll eine neue Satzung sowie Gebührensatzung her. Die Abgaben könnten steigen. Foto: Archiv / gü

Arendsee. Die Toten lassen den Arendseern keine Ruhe.

Weil es teils erhebliche Unterschiede zwischen Einnahmen und Ausgaben bei den Friedhöfen gebe, müsse so schnell wie möglich eine neue Gebührensatzung her, brachte Ordnungsausschuss-Vorsitzender Horst Bretschneider während der Sitzung zur Sprache.

„Die Gebühren sind zu niedrig“, so Bretschneider. „Sie liegen teilweise unter dem Wasserpreis.“ Dazu komme, dass sich beispielsweise wie in Kaulitz Friedhof (Kirche) und Feierhalle (Gemeinde) nicht in einer Trägerschaft befinden.

Hauptamtsleiter Andreas Koch bestätigte, dass Arendsee momentan an der Sache arbeite. „Die Satzung ist nicht das Problem“, erklärte Koch. Die Gebühren hingegen schon. Weil die Friedhöfe unterschiedlich stark genutzt werden, gebe es auch unterschiedliche Kostenkalkulationen.

Diese ließen sich zwar für ähnliche Ruhestätten zusammenfassen. Sollten aber alle Friedhöfe in eine Gebührensatzung, so bestünde diese aus vielen Seiten. „Das ist ein erheblicher Aufwand“, erklärte Andreas Koch weiter.

Von Jens Heymann

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