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Gabriel: Waage in Binde soll gesichert werden

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Von: Jens Heymann

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Die Bretter der ehemaligen Waage sind marode. Stahlplatten könnten die Gefahrenstelle entschärfen.
Die Bretter der ehemaligen Waage sind marode. Stahlplatten könnten die Gefahrenstelle entschärfen. © Heymann, Jens

Die Gefahrenstelle Waage an der Straße nach Schernikau in Binde, direkt vor der Einfahrt zu Kindergarten und Dorfgemeinschaftshaus, soll mit Stahlplatten gesichert werden.

Binde – Diese Zusage habe Ortsbürgermeister Kurt Gabriel von der Arendseer Stadtverwaltung erhalten, wie aus dem Protokoll der jüngsten Ratssitzung hervorgeht.

Gabriel berichtete außerdem von einer neuen Sachlage bei der Grundstücksfrage. In dieser hatte es unterschiedliche Ansichten gegeben. In Binde herrschte bislang die Überzeugung vor, die Waage sei im Gegensatz zum Haus dahinter auf öffentlichem Grund. Eine Prüfung hat nun offenbar zum Ergebnis gehabt, dass das gesamte Grundstück in privater Hand sei. Ob nun so oder so: Den Einwohnern und Ortsräten geht es letztlich darum, dass niemand durch die maroden Bretter stürzt.

Anderes Thema: Schon lange wird in Binde darüber debattiert, ob die Bushaltestelle, ebenfalls an der Straße nach Schernikau, in Richtung Dorfmitte umgesetzt werden könnte. Dort, wo Kinder tatsächlich in den Schulbus steigen. Doch bei einem Wunsch ist es bislang immer geblieben.

Betroffene Mütter haben nun der AZ ein Foto präsentiert. Darauf ist gut zu sehen, dass der Gelbe Sack vor der Abholung durch den Entsorger keinem Regen ausgesetzt wird. Er steht trocken in der Bushaltestelle, während Schüler an anderer Stelle ungeschützt auf den Bus warten müssen. „Verkehrte Welt in Binde“, so der dazugehörige Kommentar.

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