Wieder Leben im Haus gewünscht

Für das Ziemendorfer „Vierländer-Eck“ soll es einen Interessenten geben

Die Ziemendorfer Gaststätte „Zum Vierländer-Eck“
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Die Stadt Arendsee sucht seit einiger Zeit einen neuen Pächter für die Ziemendorfer Gaststätte „Zum Vierländer-Eck“. Aktuell soll es einen Interessenten geben, erklärte jüngst Bürgermeister Norman Klebe.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Während der jüngsten Ratssitzung in Ziemendorf hatte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe noch gesagt, dass es für die Gaststätte „Zum Vierländer-Eck“ keinen Interessenten gebe. Einen Tag später relativierte er diese Nachricht.

Ziemendorf – Es soll doch jemanden geben, der sich für das kommunale Objekt interessiert. Wie ernst es um das Interesse steht, das würden die nächsten Monate zeigen, kommentierte der Stadtchef zur AZ.

Wo noch vor zehn Jahren fetzige Silvesterfeiern tobten, da ist seit Jahresbeginn bedrückende Ruhe eingekehrt. Der Altpächter hatte im Januar gekündigt, die Übergabe zurück an die Stadt erfolgte kurz darauf.

„Wir hatten schon einmal eine große Durstzeit, und am Ende hat sich jemand gefunden“, versprühte Klebe Optimismus in Richtung Ziemendorfer Ortschaftsrat. Der tagte übrigens gleich nebenan im Klubraum und machte deutlich, dass ein Verkauf der Liegenschaft, zu der auch ein Saal gehört, nicht in Frage komme. Im Gegenteil: Das Haus würde sich bei richtiger Bewirtschaftung von alleine tragen, war sinngemäß zu hören. Ob das in den Corona-Zeiten so einfach wäre, ist freilich eine andere Frage.

Die Stadtverwaltung bemüht sich jedenfalls um einen neuen Pächter. Das entsprechende Angebot findet sich sowohl auf der Stadtinternetseite als auch auf einem einschlägigen Immobilienportal.

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