Umbau der Fleetmarker Grundschule zur neuen Kindertagesstätte verzögert sich / Umzug Mai 2018

Fünf Monate später als geplant

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René Junge ist der Mann mit der Wasserwaage und dem Abziehbrett. Gestern trug er in den Räumen Estrichboden auf. Damit ist ein weiterer Abschnitt des Kita-Umbaus beendet. 

ann Fleetmark. Fünf Monate später als geplant werden die Knirpse der Fleetmarker Kindertagesstätte „Abenteuerland“ in ihr neues Domizil in den Flachbau der früheren Grundschule umziehen. Das sagte Arendsees Bauamtsleiterin Monika Günther.

Der Hauptgrund für die Verzögerungen sind Widersprüche beim Ausschreibungsverfahren, begründete die Bauamtsleiterin den Zeitverzug von Dezember auf Mai. „Dadurch liegen wir mit allen Arbeiten im Rückstand“, so Günther.

Tom Schröder verlegte in den einzelnen Räumen der neuen Kindertagesstätte Kabelleitungen für die spätere Fußbodenheizung.

Das begann schon bei der Entkernung des Flachbaus der früheren Grundschule. Bis der endgültige Umzug der Sprösslinge von der Velgauer Straße zum Areal der Grundschule erfolgt, ist auch noch eine umfangreiche Liste von Arbeiten zu erledigen. Gestern wurden die Estricharbeiten in den einzelnen Räumen von den beiden Mitarbeitern einer Bitterfelder Firma abgeschlossen. Tom Schröder und René Junge hatten zuvor im Gebäude unzählige Meter Leitungen für eine Fußbodenheizung verlegt, ehe sie den Estrich auftrugen. In den nächsten Tagen pausieren die Innenarbeiten erst einmal, weil der Fußbodenbeton austrocknen muss. Ist das geschehen, dann geben sich die Handwerker der verschiedenen Gewerke die Klinke in die Hand. Maler, Fliesenleger, Trockenbauer sowie Heizungs- monteure müssen noch jede Menge Arbeit in der Immobilie erledigen. Doch damit noch nicht genug. Auch im Außenbereich ist noch einiges zu erledigen. Zwar ist die Entwässerung schon fast beendet, aber die Außenanlagen mit dem Aufbau der Spielgeräte stehen noch an. Eingebaut sind hingegen schon die neuen Terrassentüren und die Lichtblender zum Innenhof.

Wenn alles optimal läuft, ist der Umzug der „Abenteuer“-Kinder für den Monat Mai vorgesehen, informierte Monika Günther. Die Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro trägt komplett das Land Sachsen-Anhalt. Die Gelder erhält die Einheitsgemeinde Arendsee aus dem Förderprogramm Stark V, das für finanzschwache Kommunen bestimmt ist.

Fast abgeschlossen sind die etwa 100 000 Euro teuren Brandschutzmaßnahmen in der benachbarten Grundschule. Am Mittwoch absolvierten die knapp 100 Grundschülern mit ihren Lehrern ohne Probleme einen Testlauf. Doch nicht nur eine neue Fluchttreppe wurde nach dem Abriss der früheren Essenküche am Gebäude montiert. Auch in der Immobilie bauten Handwerker neue Brandschutztüren auf Kosten der Einheitsgemeinde ein.

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