KiEZ Arendsee blickt voller Optimismus auf die nächsten Monate

Mit Frühjahrsputz und Vorfreude in die Saison

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Gestern war Anreise im Kinder- und Jugenderholungszentrum Arendsee. Schülergruppen kamen mit Bussen, um die Bedingungen auf dem Areal zu nutzen. Für die nächsten Monate wurden bereits etliche weitere Verträge mit Interessierten abgeschlossen.

Arendsee. Eine Schulklasse, die voller Vorfreude auf die Angebote ins Kinder- und Jugenderholungszentrum (KiEZ) eincheckt, Mitarbeiter die eifrig beim Frühjahrsputz sind und eine Geschäftsführerin, die guter Dinge auf die nächsten Monate schaut.

In der Einrichtung am Lindenpark, die von einem Verein getragen wird, ist der Saisonbeginn in vollem Gange. Chefin Irmela Spöttle rechnet damit, dass 2018 wieder 50 000 Übernachtungstage erreicht werden. Grund zum Optimismus geben ihr bereits abgeschlossene Verträge. Das KiEZ ist aufGruppen spezialisiert und hat den Anspruch, diesen möglichst gute Bedingungen auf dem Areal zu bieten.

Diana Koschewski (v.l.), Sigrid Peters und Kirsten Hohmeyer vom KiEZ besprachen gestern die nächsten Tage.

Und diese Gäste planen langfristig, was der Arendseer Einrichtung, die sich als Gruppenhaus versteht, willkommene Kontinuität bringt. Viele kommen seit Jahren. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Verbände, Schulen und Vereine. Um erfolgreich zu sein, sind positive Veränderungen unverzichtbar, wie die Geschäftsführerin erklärte. Dabei wird immer das Gespräch mit den Gästen gesucht. Als Konsequenz entstand zum Beispiel das neu gebaute Turmhaus, dass 2018 erstmals eine vollständige Saison betrieben wird. Die ersten Erkenntnisse bestätigen das Bestreben der Verantwortlichen: Es wird gut angenommen. So übten zum Beispiel zwei Spielmannszüge gleichzeitig in getrennten Räumen, ohne sich dabei zu stören. „Es geht also. Auch die Akustik wurde gelobt“, erklärte Irmela Spöttle. Zudem ist von Vorteil, dass die offene Tribüne nicht weit weg ist und genutzt werden kann. Neben Musik nimmt Sport eine wichtige Rolle in dem neuen Objekt ein. Die Außenanlagen wurden mit Absicht noch nicht komplettiert. Das KiEZ-Team will in der Praxis im Detail sehen, wie sich das Nutzen des Objektes einspielt. Dann können an den richtigen Stellen Wege und eine Terrasse gebaut werden. Es geht darum, die Erkenntnisse in Bauprojekte umzumünzen.

Beobachtungen führen immer wieder zu Veränderungen. So wurden in der Vergangenheit Bänke vor das Haus „Altmark“ aufgestellt, um dort sitzen zu können. Diese Mühe müssen sich Gäste nicht mehr machen. Der Eingangsbereich wurde breiter gestaltet und mit festen Bänken versehen.

Während einige Häuser ganzjährig (300 Betten) genutzt werden, gibt es auch Sommerunterkünfte (270 Betten), die ab Mai zur Verfügung stehen. Dazu gehört das Campinghotel am Harper Weg. „Sauberkeit ist das A und O“, so die Geschäftsführerin. Von den Gästen gibt es dafür Lob.

Zu den aktuellen Aufgaben gehören Pflegearbeiten im Außenbereich sowie der klassische Früjahrsputz. Sechs Saisonkräfte verstärken das über 30-köpfige Team seit Anfang des Monats. Die Einrichtung ist für die kommenden Monate gerüstet.

Von Christian Ziems

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