Arendsee möchte von Landesprojekt profitieren

Freies WLAN: Es klingt fast wie im Märchen

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Ein WLAN-Hotspot in München. Freies Internet im öffentlichen Bereich könnte es bald auch in Arendsee geben.

gü Arendsee. Der Mann, der am Montag vor dem Bauausschuss von der Möglichkeit sprach, in Arendsee schwerpunktmäßig freies Internet anzubieten, kam aus Österreich: Walter Innerebner von einer Firma aus Stuttgart hatte die Chance genutzt, die Stadträte zu informieren.

Im Vorfeld hatte Bürgermeister Norman Klebe betont, dass es weitere Anbieter gebe, die im Zuge des Zwei-Millionen-Euro-Projektes des Landes Arendsee mit freiem Internet versehen könnten. „Ich habe mir diese Variante angehört und Herrn Innerebner eingeladen“, so Klebe. Und das, was der Fachmann erklärte, hörte sich gut an: Freies WLAN für alle, 24 Stunden lang, verschiedene Hot-Spots im Stadtgebiet, vornehmlich an Stellen, die von Touristen genutzt werden und verhältnismäßig geringe Kosten für die Stadt. So unter anderem die 20 Prozent vom Gesamtvolumen der Investition, dazu Stromgebühren. Zahlen wurden am Montag nicht genannt. Auch nicht, wo die Hot-Spots stehen werden. „Wir müssen erst wissen, ob sie es mit uns wollen“, so der Fachmann. Der Ausschuss nickte komplett.

Stadtrat Klaus Führ forderte, schnellstmöglich zu handeln. Angesichts sinkender Urlauberzahlen müsse Arendsee unabhängig von den Kosten Internet für die Urlauber anbieten – das natürlich auch von Arendseern genutzt werden kann. Das sei eine Chance, die man ergreifen müsse.

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