Altmarkkreis will Bauprobleme im kommenden Jahr lösen / Tag der offenen Tür am 26. Januar

Fontane-Schule bekommt Reparaturkur

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Der Kunstraum ist bereits groß und wird für besondere Veranstaltungen – wie hier bei einer Ausstellung genutzt. Er könnte aber noch mehr Volumen bekommen, wenn die Wand im Hintergrund beseitigt wird. Foto: Ziems

Arendsee. Neues Jahr, neuer Anlauf: Für die Gemeinschaftsschule Fontane ist 2018 laut Pressestelle des Altmarkkreises Salzwedel eine „Paketsanierung“ vorgesehen. Dann sollen alle notwendigen Arbeiten umgesetzt werden, wie es hieß.

Problemstellen sorgten in der Vergangenheit für Diskussionen.

Der Kreis-Bildungsausschuss schaute sich bereits im Frühjahr um, dabei fielen positive und negative Bereiche auf. Während die damals neue Schulküche ausdrücklich gelobt wurde, gab es im Keller des Altbaus sorgenvolle Blicke auf die Wände. Das Mauerwerk wirkt auch im oberen Geschoss nicht zur 100 Prozent Ordnung. Ein großer Riss zieht sich durch den Eingangsbereich des Physikraums. Schulleiterin Doreen Melms wies die Kommunalpolitiker dort auf Schwierigkeiten mit den Heizkörpern hin, die es kaum schaffen eine angenehme Temperatur zu erzeugen.

Damals hieß es, Fachleute sollen sich den Problemen annehmen. Dies wird nun im nächsten Jahr erfolgen. Dann könnten auch weitere Wünsche erfüllt werden. Der Bildungsstätte fehlt ein großer Raum für größere Veranstaltungen. Diese ließe sich verändern, wenn vom Kunstraum zum Nachbarraum eine massive Wand durch eine verschiebbare Konstruktion ersetzt wird. Zudem wollen Schüler einen besseren Schutz vor dem Wetter, wenn sie auf den Bus warten.

Wer sich die Gebäude der Fontane-Schule genauer anschauen möchte, hat dazu am Freitag, 26. Januar, die Gelegenheit. Von 17 bis 19 Uhr wird ein Tag der offenen Tür geboten. Alle Interessierten sind willkommen, besonders die jetzigen Viertklässler der Grundschulen von Arendsee und Fleetmark.

Dann ist auch ein Blick in das Hauptgebäude möglich. Dieses ist das Älteste der Gemeinschaftsschule und wurde 1938 eingeweiht. Es diente aber zunächst nicht lange als Bildungsstätte. Von 1943 bis 1946 war dort ein Lazarett untergebracht, zudem diente es als Quartier für russische Soldaten. In den folgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Neubauten und Modernisierungen auf dem Gelände. Die größte grundhafte Sanierung der damaligen Sekundarschule wurde 1997 abgeschlossen. Damals erhielt das Hauptgebäude in einem Anbau, der heute kaum noch vom Orginaltrakt zu unterscheiden ist, weitere Klassenräume. Bislang letztes Bauprojekt war der Sportplatz, den der Kreis auf Vordermann bringen ließ.

Von Christian Ziems

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