Jugendliche halten derzeit vieles in der Stadt auf Foto und Bewegtbild fest

Filmstadt Arendsee

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Im „Haus des Gastes“ gab es gestern Dreharbeiten für einen Kurzfilm. Die beteiligten Jugendlichen des Arendseer Filmcamps sollen dabei vom Konzept bis zum fertigen Produkt wirken. Die Streifen sollen später beim Filmfestival zu sehen sein.

Arendsee. Zurzeit bekommen Besucher und Gäste der Seestadt oft kleine Filmteams an den verschiedensten Orten rings um den Arendsee bei Dreharbeiten zu sehen.

Diese gehören zum vierten Durchgang des Arendseer Jugend- Filmcamps, das junge Menschen die Regiearbeit, Kamera und Schnitt sowie Schauspiel und die digitale Fotografie näherbringt. So waren in den vergangenen Tagen immer wieder Teams zu sehen, die unter anderem beim Fischer in Zießau, beim Schuhmachermeister Erwin Ebeling oder im Spielzeuggeschäft Goyer unter Anleitung von Dozent Ryan Lewis fotografierten. Wie der Leiter des Filmcamps, Norman Schenk, berichtete, wollen die Teilnehmer des derzeitigen Durchgangs das Leben in der Seestadt dokumentieren und dann die professionell bearbeiteten Fotos während des 4. Arendseer Filmfestivals am 9. September einem größeren Publikum vorstellen. „Natürlich bekommen die Dargestellten einige ihrer Fotos. Angedacht ist weiterhin, die Fotos in einer Ausstellung im Kloster oder im Rathaus zu zeigen.

Niclas Schmidt (v.l.), Dominik M. Block und Benjamin Barnelt bearbeiten unter Leitung von Ryan Lewis digitale Bilder. Diese haben sie vorher unter anderem bei Fischer Kagel in Zießau geschossen.

Doch nicht nur Freunde der digitalen Fotografie sind derzeit aktiv. So verwandelte ein Filmteam einen Raum im „Haus des Gastes“ in ein Klassenzimmer, in dem ein Kurzfilm über Vorurteile und die Entwicklung von jungen Persönlichkeiten gedreht wird. Dabei hatten die Beteiligten die Aufgabe, vom Drehbuch über die Regie und das Schauspiel bis hin zum Schnitt alles selbst zu entwickeln und umzusetzen. Dozent Mathias Pope unterstützte sie dabei und gab Tipps. Das Ergebnis soll ebenfalls beim Filmfestival zu sehen sein. Dann wird sich mancher Arendseer in den Filmen wiedererkennen.

Von Eckehard Schwarz

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