Hohe Auszeichnung gestern in Berlin übergeben

Werbung für Arendsee: Filmcamp freut sich über Marketing-Award

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Der Initiator und Leiter des Projektes „Jugendfilmcamp und Filmfestival Arendsee“, Norman Schenk (3.v.l.), mit Mitstreitern und Unterstützern gestern in Berlin: Er nahm den Tourismuspreis Marketing Award für Sachsen-Anhalt entgegen.

Arendsee / Berlin. Der Tourismus Marketing Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ geht in die Altmark – nach Arendsee.

Gestern wurde in Berlin der Tourismuspreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes an das „Jugendfilmcamp und Filmfestival Arendsee“ verliehen. Als einzigartiges Projekt in Sachsen-Anhalt hatte Andreas Störmer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Altmark West, das Filmcamp in Arendsee bezeichnet. „Uns war sofort klar. Das wird ein echter Geheimtipp für junge Filmemacher“, sagte Störmer. Gleichzeitig werde der Bekanntheitsgrad der Altmark enorm gesteigert.

Das Jugendfilmcamp Arendsee ist ein Dreh- und Spielort für junge Kreative vor und hinter der Kamera. Hunderte Männer und Frauen, aus ganz Europa und Übersee, haben bereits die Chance genutzt, in Arendsee an einem oder mehreren Kurzfilmen beteiligt zu sein. Und Interessenten kommen weiter nach Arendsee: Für das laufende Jahr gebe es bereits viele Anmeldungen, freut sich der Chef des Jugendfilmcamps, Norman Schenk, der gestern überglücklich war. Und das Erfolgsprojekt geht weiter. Schenk möchte aus dem Angebot des Sommercamps ein Ganzjahresprojekt werden lassen. Mit in Berlin waren gestern neben Norman Schenk auch Arendsees Bürgermeister Norman Klebe sowie die Leiterin der Sparkassengeschäftsstelle Arendsee, Katharina Kamin. Der Preis wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal vergeben. Ausgezeichnet werden je ein Unternehmen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Das Jugendfilmcamp in Arendsee hat seine Heimat im örtlichen Ferienlager an der Lindenstraße gefunden, möchte aber weiter expandieren und Teile des Integrationsdorfes nutzen. Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens hatten sich bereits im Camp sehen lassen – so Minister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete.

Norman Klebe freut sich, dass es gelungen war, das Filmcamp nach Arendsee zu holen und es auch dort zu etablieren. „Es ist eine Bereicherung für unsere Stadt. Filme ,Made in Arendsee’ gehen online und werden die kleine Stadt immer bekannter machen“, so Norman Klebe.

Von Harry Güssefeld

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