Brandschutzanalyse: Probleme mit Fahrzeugen und Gerätehäusern

Feuerwehrleute sollen enger zusammenrücken

+
Bei Einsätzen an Werktagen, wie hier bei einem Anhängerbrand im September auf der B190, stehen längst nicht so viele Feuerwehrleute zur Verfügung. Von 455 Aktiven sind es im Durchschnitt 92 Ehrenamtliche.

Arendsee. Die bisher selbstständigen Feuerwehren Schrampe und Zießau sollen künftig eine Wehr bilden, bei den anderen ist dies zunächst nicht geplant. Diese Strukturveränderung ist in der fertigen Risikoanalyse aufgeführt.

Hintergrund: In Zießau gibt es zwar viele aktive Kameraden, aber ein Gerätehaus, das keinerlei Vorschriften entspricht. In Schrampe ist es genau umgekehrt. Konsequenz: Die Zießauer sollen im Nachbarort mitarbeiten.

Dieser Punkt ist aber nur einer von vielen Vorschlägen zur künftigen Feuerwehrarbeit, die am Dienstagabend eigentlich im Ordnungsausschuss diskutiert werden sollten. Allerdings waren um 19 Uhr mit Horst Bretschneider, Siegfried Winkelmann und Uwe Niemtschke nur drei Stadträte im Rathaus. Die Beschlussfähigkeit konnte somit nicht gewährleistet werden. Der Ausschussvorsitzende Horst Bretschneider entschied gegen 19.15 Uhr, dass die Sitzung nicht wie geplant stattfindet. Die Analyse soll aber trotzdem zum Kreis geschickt und die Ausschreibung für einen hauptamtlichen Gerätewart vorbereitet werden.

Von Christian Ziems

Mehr dazu lesen sie in der Printausgabe der AMZ.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare