Kindertagesstätte „Kunterbunt“ feiert 50-jähriges Bestehen / Wechselhafte Geschichte

Familiär und naturgebunden

Das alte Binder Schulgebäude diente von 1974 bis 1988 als Kindergarten. „Die großzügige Freifläche mit den schönen Bäumen und den Spielgeräten sorgte für einen schönen Aufenthalt der Kinder“, heißt es in der Chronik. Repros (2): J. Heymann

Binde. Die Binder Kindertagesstätte feiert im Mai ihr 50-jähriges Bestehen. Leiterin Erika Pohlmann und ihre vier Mitarbeiterinnen organisieren dafür vom 7. bis 11. Mai eine Festwoche (siehe Infokasten unten).

Ein Blick in die Chronik offenbart die Geschichte der Einrichtung. Gisela Heinz, Edith Schulz, Marlis Wolff und andere führten von 1962 bis 1972 den damaligen Erntekindergarten in Räumen auf dem Hof Feicke (spätere Gaststätte „Bei Monika“) sowie über dem Gemeindebüro. 1972 übernahm Erika Pohlmann die Leitung und hat sie noch immer inne. Es handelte sich nun um einen Dauerkindergarten mit 20 Kindern.

Busse brachten zusätzliche Kleine aus Ritzleben, Vissum, Kassuhn und Schernikau herbei, sodass es bald 40 Kinder waren. Im selben Jahr begann der Umbau der alten Schule als neue Heimstätte.

Dorthin zog die Einrichtung, nun ein Kooperationskindergarten, 1974. Auch Kaulitzer und Mechauer Kinder kamen nach Binde. Bis zu 79 junge Menschen wurden betreut.

1986 begann der Bau des neuen Kindergartens (das heutige Dorfgemeinschaftshaus), der 1988 mit 60 Kindern bezogen wurde. Nebenan wurde die neue Krippe gebaut, die 1990 mit ihren Kindern nach knapp elf Jahren in Ritzleben wieder nach Binde kam.

1991 schlossen sich Kindergarten und Krippe zusammen. 1998 kam der Hort dazu. Aktuell besuchen rund 30 Kinder die Tagesstätte, die auf ihr familiäres Klima und die naturgebundene Lage stolz ist.

Von Jens Heymann

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