„Es muss wieder Wald werden“

Waldheim-Resort Arendsee: Kreis fordert Bauherrn auf, am See Bäume zu pflanzen

Baumlos präsentiert sich die Fläche zwischen Seeweg und Ufer. Das soll sich wieder ändern.
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Baumlos präsentiert sich die Fläche zwischen Seeweg und Ufer. Das soll sich wieder ändern.

Arendsee – Die Stadt Arendsee hatte die Abholzaktion unterhalb des Waldheimes immer gerechtfertigt. Das könne man tun, hieß es. Es sei Wald außerhalb des Landschaftsschutzgebietes.

Und im Übrigen sei die Kritik daran (wir berichteten) völlig überzogen, wie Bürgermeister Norman Klebe sagte. Inzwischen waren aber Fledermaus-Fachleute und gar Landtagsabgeordnete aktiv geworden. Das alles gipfelte in einer Anzeige gegen Unbekannt.

Dass die Kritik an der Abholzaktion gerechtfertigt war, zeigt sich nun. Kreistagsabgeordnete Cathleen Hoffmann hatte eine diesbezügliche Anfrage an die Kreisverwaltung gestellt und nun Antwort bekommen. Diese liegt der Altmark-Zeitung seit gestern vor.

Demnach müsse zwischen mehreren Bereichen unterschieden werden, heißt es in der von Joachim Funke unterzeichneten schriftlichen Ausarbeitung. Im unmittelbaren Bereich des Waldheimes sei das Umweltamt, konkret die Untere Forst– und Untere Naturschutzbehörde, beteiligt gewesen. Und erteilte für die geplanten Fällungen eine Waldumwandlungs-Genehmigung – und eine Erstaufforstungsgenehmigung zur Wiederherstellung von Wald an anderer Stelle, wie es im Amtsdeutsch heißt.

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