Arbeitsgruppe will Leitbild festgelegen / mehr Stadtratsengagement gewünscht

Energie sparen und neue umweltfreundlich erzeugen

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Auf einigen Arendseer Gebäuden, wie hier im Kinder- und Jugenderholungszentrum, gibt es bereits Solaranlagen. Eine Arbeitsgruppe setzt sich intensiv mit dem Thema Energie auseinander. Derzeit werden Ideen gesammelt.

Arendsee. Arendsee ist neben Seehausen und Osterburg eine von drei altmärkischen Gemeinden, die sich am European Energie Award beteiligen. Der Kern dabei ist, die jeweilige Kommune mehr auf Umweltschutz auszurichten. Dabei spielt Energieeinsparung und -gewinnung eine Rolle.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus dem Rathaus und weiteren Einwohnern hat sich einiges vorgenommen.

Für bestimmte Bereiche des Klimaschutzes gibt es Punkte. Arendsee hat derzeit 20 von 100 möglichen. Dies hat die bisherige Arbeit ergeben. Ziel sind zunächst 50. Um das zu erreichen gibt es einige Möglichkeiten. Allerdings hat die Stadt auf einige keinen Einfluss. Dazu zählt die praktische Umsetzung des Personennahverkehrs sowie der gesamte Ver- und Entsorgungsbereich. Dieser wird von selbstständigen Unternehmen oder Verbänden umgesetzt.

Mehr Entscheidungskraft hat Arendsee zum Beispiel bei kommunalen Gebäuden. Diese könnten in Sachen Dämmung auf einen besseren Stand gebracht oder aber mit Solaranlagen ausgestattet werden. „Dabei darf der Haushalt aber nicht aus dem Blick gelassen werden“, mahnt Bürgermeister Norman Klebe, der Mitglied der Arbeitsgruppe ist. Denn die Gemeinde hat finanzielle Probleme. Hilfe könnte es über Fördermittelprogramme geben. Darauf setzt Jens Reichardt, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Doch in jedem Fall müsste die Kommune einen Eigenanteil aufbringen.

Von Christian Ziems

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