Transportfahrzeug verlor gestern Abend Kartoffelpülpe zwischen Schrampe und Arendsee

Eine schmierige Angelegenheit

Mit Besen gingen die Leppiner Feuerwehrleute an der Abfahrt nach Schrampe zu Werke. Die Pülpe musste unbedingt von der Fahrbahn. Foto: Güssefeld

gü Arendsee. Einsatz für mehrere Feuerwehren der Einheitsgemeinde Arendsee gestern Abend gegen 18. 30 Uhr. Ein Transportfahrzeug war aus Richtung Wendland in Richtung Seehausen unterwegs, als es immer wieder Ladung verlor.

Dabei handelte es sich um Kartoffelpülpe, erfuhr die Altmark-Zeitung gestern Abend vor Ort. Unter anderem kämpften die Ortswehren aus Arendsee, Leppin, Kläden, Schrampe und Zießau gegen die klebrige Masse, die sich von Schrampe über die Landesstraße 5 bis zur Seeadlerkreuzung auf der Bundesstraße 190 entlangzog.

Nicht durchgehend, aber dennoch gefährlich für den gesamten Fahrzeugverkehr. Es bestand extreme Rutschgefahr, und die Kameraden standen unter Zeitdruck, die Straßen wieder zu räumen. Für lange Zeit war der Abschnitt zwischen der Abfahrt Schrampe und der Seeadlerkreuzung gesperrt, so dass sich eine lange Autoschlange bildete.

Zwischenzeitlich war gemeldet worden, dass der Verursacher ermittelt werden konnte. Die Feuerwehrleute bekamen Unterstützung durch Bagger und Radlader. In weniger betroffenen Abschnitten rückten die Helfer dem Brei mit Besen zu Leibe, anschließend wurde die Straße abgespritzt.

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