Im Frühjahr rücken die Bagger an / Große Resonanz auf Wohnpark

Eine Schlossstraße mitten in Ortwinkel

Der Verantwortliche vor Ort, Harald Pilz, mit dem Plan für die neue Wohnpark-Residenz am Ortwinkler Weg in Fleetmark. Das kleine Grillhaus steht nur vorübergehend und wird später durch eine Restaurant-Anlage ersetzt. Foto: Güssefeld

Fleetmark. Noch liegt der Schnee auf dem rund 50 000 Quadratmeter großen Gelände am Ortwinkler Weg in Fleetmark. Doch schon im Herbst soll die Wohnpark-Residenz eröffnet werden. Ein Vorhaben, an dessen Umsetzung der Verantwortliche vor Ort, Harald Pilz, nicht zweifelt.

„44 Häuser sollen entstehen, für 38 gibt es Bewerbungen“, erklärte er gegenüber der AZ.

Die Investition von vielen zig-Millionen Euro werde dafür sorgen, dass der Ort und damit die Stadt Arendsee über die Grenzen hinaus weiter bekannt wird. Pilz hätte sich aber mehr Unterstützung aus dem Arendseer Rathaus gewünscht. „Ich denke, dass die Menschen, die hier wohnen werden, ein großer wirtschaftlicher Faktor für die Region sein werden“, so der Verantwortliche für den Wohnpark weiter.

Das gesamte Gelände soll wie ein Park gestaltet werden. Und Straßen durchziehen den Wohnpark. Die Namen stehen fest, sie sind nach Angaben von Pilz mit der Verwaltung in Arendsee abgestimmt. So wird es in Kürze eine Villenstraße, eine Residenzstraße und eine Schlossstraße geben. 38 Bewerber für Häuser, das könnten rund 50 neue Bewohner in Fleetmark und damit in Arendsee sein. Es werde aber nicht davon ausgegangen, dass allein nur Senioren die Möglichkeit nutzen, in den Wohnpark zu ziehen. „Wir haben auch bereits 40-Jährige, die sich für das Wohnen hier entscheiden“, weiß Harald Pilz. Damit sei eine Bezeichnung als Seniorenresidenz so nicht richtig.

Was sagen die Anwohner in Ortwinkel zu dem Vorhaben, wollte die Altmark-Zeitung wissen. Generell, so Pilz, stünden die wenigen Bewohner des kleinen Ortes der Sache aufgeschlossen gegenüber. Die Menschen, die in der Residenz wohnen, wollen ruhig leben. Das komme den Alt-Ortwinklern entgegen. „Sicher gibt es einige, die der Sache skeptisch gegenüber standen. Doch einstige Skeptikern haben bereits nach einem Job nachgefragt“, so Harald Pilz. Damit wäre das Problem keines mehr.

Apropos Jobs. Rund 20, denkt Pilz, könnten in Zukunft entstehen. Denn im Konzept der Residenz ist eine Rundumbetreuung der Bewohner eingearbeitet. Dazu gehört unter anderem auch ein Shuttle-Service zum Nahverkehrsknotenpunkt Fleetmark, wo Bus und Bahn erreicht werden können.

Von Harry Güssefeld

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