DRK-Einrichtung in Arendsee hatte Tag der offenen Tür veranstaltet / Zwei neue Tischtennisplatten

Eine Klinik am Rande der Stadt

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Betreuerinnen der Klinik führten mit Kur-Kindern einen Tanz auf. Zum Tag der offenen Tür in der Klinik an der Lüchower Straße war eingeladen worden – und Arendseer und Gäste nutzten die Chance, sich auf dem Gelände und im Haus umzusehen.

Arendsee. Sportlich begann der Tag der offenen Tür in der Mutter- und Kindkurklinik des DRK in Arendsee: mit einem Tischtennisspiel zwischen Arendsees Bürgermeister Norman Klebe sowie dem stellvertretenden Landrat Eckhard Gnodtke. Gnodtke gewann. Das Spiel hatte einen Grund.

Wurden doch zwei Tischtennisplatten für den Außenbereich eingeweiht. „Diese Sportgeräte haben wir für 4 000 Euro aus Spenden von Gästen, aber auch von Firmen und Institutionen aus den letzten beiden Jahren gekauft“, berichtete Klinikleiterin Marion Danner stolz.

Zwei Tischtennisplatten konnten mit Hilfe von Spenden aufgebaut werden. Vize-Landrat Eckhard Gnodtke und Arendsees Bürgermeister Norman Klebe weihten sie ein.

Nach der Eröffnung lud Petra Dreyer die Gäste und Bewohner der Kurklinik auf den Spielplatz ein. Es folgte ein kleines Programm der aktuell in der Klinik weilenden Kinder. Ein Parcours war aufgebaut, an denen Punkte gesammelt werden konnten. Katrin Krüger, die die Stationen im Heft bestätigte, hatte viel zu tun, um den Andrang der Kinder zu bewältigen.

Jeana, Mia und Christiane Haßmann bei den Kaninchen. Die Tiere können sogar über Hindernisse springen.

Auch die Wasserwacht aus Salzwedel war mit einem Boot und Ausrüstungsgegenständen angereist. Kreisleiter Ulf Sachse, Leon und Marcel Kratz sowie Steffen Dorst zeigten Interessierten, welche Aufgaben die Wasserwacht zu erfüllen hat. Aufmerksamkeit bekam auch Othmar Möllmann mit seinen Kaninchen, die die Kaninhop-Hindernisse übersprangen. Kinder nutzten die Gelegenheit, um einmal die Kaninchen zu streicheln. „Die sind aber weich und kuschlig“, freuten sie sich.

Auch Marion Danner und Roland Halang, der Präsident des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt, konnten einmal ausprobieren, wie schnell die Kaninchen den Hindernisparcours bewältigen. Während des Rundganges zeigte sich Roland Halang beeindruckt von dem Engagement der Mitarbeiter der Kurklinik. „Es ist uns wichtig, dass sich Eltern und Kinder bei uns wohlfühlen. Dass es so ist, davon zeugen auch die vielen Dankesschreiben, die die Leitung immer wieder erreichen“ betonte er während eines Rundgangs. 

Doch der Tag war nicht nur ein Fest für die Kinder – die Eltern aber auch die Gäste konnten sich über die einzelnen Bereiche der Kurklinik informieren. So gab es im Physiotherapiebereich Angebote wie Wirbelsäulengymnastik oder Steppaerobic. In der psychosozialen Abteilung erfuhren die Besucher Wissenswertes über AD(H)S- Kinder im Alltag sowie über Stress und Lärm, seine Auswirkungen und was man dagegen tun kann.

Von Eckhard Schwarz

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