Lucas (5) und Vater Marcel genießen die Annehmlichkeiten des Urlaubs

Durchatmen im Strandbad: Der Ansturm ist vorbei

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Fühlen sich in Arendsee und in dem Strandbad sehr wohl: Lucas und Vater Marcel aus Burg bei Magdeburg. Für beide bietet Arendsee Urlaub, der nicht kostspielig, aber dennoch sehr unterhaltsam ist.

Arendsee. Sie wohnen beide in Burg, Und genießen derzeit den Urlaub in der Region Arendsee. Ihr Feriendomizil haben sie in Zehren.

„Ich habe diese Region aus beruflichen Gründen kennengelernt, und mich nun entschlossen, Urlaub hier zu machen“, erzählt der 39-jährige Marcel aus Burg, der mit seinem Sohn Lucas gestern im Strandbad Arendsee war.

Er erzählt, dass er sich freut, mit seinem Jungen unterwegs zu sein. Nach einer Trennung fällt ihm einiges schwerer, aber der Sohn gibt ihm den nötigen Halt. „Es ist einfach schön hier. Es ist preiswerter als an der Ostsee“, sagt der Mann aus Burg.

In Arendsee, so findet er, sei ein Urlauber gut aufgehoben. „Hier im Bad kann man im sauberen See baden, es sind Anlagen da, die von Kindern genutzt werden können und wenn man Hunger hat, ist das auch kein Problem“, erfährt die AZ. Ausflüge in die nähere Region hatten beide auch schon unternommen. So nach Salzwedel in den Tierpark oder auch in den Märchenpark. Und eine weite Tour führte ihn und Lucas nach Rövershagen auf den Erdbeerhof, zwischen Rostock und Ribnitz-Damgarten. „Das war schon eine Tagestour, aber es hat dort viel Spaß gemacht“, sagt der Vater, während Lucas im Nichtschwimmerbereich des Strandbades austestet, wie weit er reingehen kann. Es besteht keine Gefahr.

Gestern war noch angekündigt worden, mit der „Queen“ zu fahren. „Es war eine gute Idee, mit meinem Jungen hierher zu fahren“, freut sich der 39-Jährige.

Ringsum haben sie beide viel Platz. Kaum etwas erinnert an die Wochen der Hitze, in denen die Mitarbeiter der Luftkurort-Arendsee-GmbH kaum Zeit hatten, durchzuatmen. Gestern, es war gegen 10 Uhr, kamen nur vereinzelt Badegäste an die Kasse I. Der Chef der GmbH, Michal Meyer, war vor Ort – und besprach mit Jörg Hefekerl, der guten Seele am Strand, einige Arbeiten, die jetzt in etwas ruhigerer Art absolviert werden können. Dass sich der Schwimmmeister Danny Weber eine Sommergrippe eingefangen hat, wurde auch am Rande bemerkt. „Ich bin glücklich, dass wir solche eine Wasserqualität hatten und haben, die für uns und unsere Gäste einfach ideal war“, sagt der Mann im DLRG-Shirt. Es war bislang eine 100-prozentige Saison, in der wieder viele Urlauber Arendsee von seiner besten Seite erleben konnten.

Unterdessen genießen Vater und Sohn weiter die Ruhe der Anlagen. Bald werden sie wieder nach Hause, nach Burg, fahren. Und sich der Aufgaben widmen, die im Urlaub etwas zurückgedrängt wurden. Aber angesichts der Freude auch bei dem Jungen könnte sich Marcel vorstellen, wieder einmal nach Arendsee zu kommen. „Wo man sich wohlfühlt, da kann man ruhig wieder hinfahren“, sagt der Vater. Experimente seien da nicht notwendig.

Von Harry Güssefeld

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