Wirtschaftshof Arendsee ist auf Schnee und Eis vorbereitet

Mit drei Fahrzeugen in den Startlöchern

Die Technik für den Winterdienst ist gewartet und einsatzbereit. Uwe Niemtschke gestern am Multicar, ausgestattet mit einem Streuaufsatz. Sollte es die Witterung verlangen, stehen die Männer vom Wirtschaftshof bereit. Fotos (2): Güssefeld
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Die Technik für den Winterdienst ist gewartet und einsatzbereit. Uwe Niemtschke gestern am Multicar, ausgestattet mit einem Streuaufsatz. Sollte es die Witterung verlangen, stehen die Männer vom Wirtschaftshof bereit.

Arendsee. Trotz eisiger Kälte in den vergangenen Nächten musste der Wirtschaftshof noch nicht ausrücken. Trockene Kälte ohne Eis und Schnee auf Straßen und Wegen hatten die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes noch nicht in die Pflicht genommen.

Aber sollte es soweit sein, dann sind die Männer vorbereitet. Drei Fahrzeuge, zwei Multicar und ein Traktor Jon Deere, komplettiert mit jeweils einer Schiebeeinrichtung und einen Streubehälter, stehen im Depot an der alten Flachsröste. 

„Wir haben einen Bereitschaftsdienst organisiert. Bei Wintereinbruch muss dieser entscheiden, ob wir losfahren müssen, und das möglichst früh“, so Uwe Niemtschke gestern auf Nachfrage der AZ. Bei aller Diskussion um Arbeitskräfte und Möglichkeiten des Wirtschaftshofes gilt es, die Aufgabe zu lösen. „Wenn es soweit ist, dann müssen alle Kollegen mit ran“, so Niemtschke.

Priorität haben an solch einem Wintertag Gehwege an den kommunalen Objekten, wie die Kindertagesstätte in Arendsee, das Rathaus oder auch das Haus des Gastes. Des Weiteren sind es die Gemeindestraßen in den Orten Arendsee, Harpe, Leppin, Genzien, Gestien und Ausbau Zühlen. „Auch die Wendeschleife in Höwisch ist in unserer Verantwortung“, erzählt Niemtschke. An einem Wintertag mit Schnee und Eis werden sich die Mitarbeiter durch den Aufgabenkatalog arbeiten. Salz und Sand sind eingebunkert. Während Salz angeliefert wird, stammt der Sand aus der Kieskuhle in Heiligenfelde.

In allen anderen, nicht genannten Ortsteilen Arendsees wird der Winterdienst zum Teil anders organisiert. Entweder durch Gemeindearbeiter oder Fremdfirmen.

In der vergangenen Nacht wurden bis zu minus 6 Grad gemessen. „Glauben wir dem Wetterdienst, können wir in den kommenden Tagen beruhigt sein und die Technik im Depot lassen“, freut sich Uwe Niemtschke. Temperaturen um die zehn Grad am Tag lassen eher Frühlingsgefühle aufkommen als Gedanken ans Schneeräumen oder Streuen. „Aber wie gesagt. Werden wir gebraucht, sind wir da.“

Von Harry Güssefeld

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