Karneval in Kläden

Narren geben nicht auf

Zehn gutgelaunte Menschen stehen vor einem Karnevalsplakat und freuen sich auf die nächsten tollen Tage.
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Die Elferratsmitglieder und Freunde des KKC eröffneten gestern um Punkt 11.11 Uhr ihre 69. Session mit einem Glas Sekt, gepaart mit viel Hoffnung auf drei tolle Tage im Februar.
  • Detlef Güssefeld
    VonDetlef Güssefeld
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Mit einem zünftigen „Kläden und Kraatz, Imi-Ata“ haben die Närrinnen und Narren des Klädener Karnevalsclubs (KKC) gestern am 11. 11. die nunmehr 69. Session eröffnet. Mit einem Glas Sekt wurde um Punkt 11.11 Uhr die närrische Zeit eingeläutet.

Kläden – Mit dabei war auch Arendsees Bürgermeister Norman Klebe, dem der Schlüssel der Macht entrissen wurde. Alle Macht in der Einheitsgemeinde Arendsee geht nun bis Aschermittwoch von den Narren in Kläden aus. Gestern wurde in kleinem Rahmen gefeiert. Elferratsmitglieder und Freunde des KKC waren bei Hoffmanns eingekehrt, um der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, endlich wieder die drei tollen Tage im Februar feiern zu können. Zuletzt waren diese „Feiertage“ wegen Corona ausgefallen. Etwas traurig nehmen die Narren ihr Schicksal an, aber die Hoffnung bleibt: Klädens Karneval darf nie untergehn, heißt es in einem Lied. Und so planen die Narren den Karneval am 11., 12. und 13. Februar wieder bei Hoffmanns auf dem Saal. Angesichts der Corona-Zahlen derzeit kaum machbar, aber sie alle wären keine waschechten Karnevalisten, wenn sie die Hoffnung verlieren würden. Aus dem fernen Köln drang die Nachricht ins altmärkische Kläden – dort im Rheinland feierten Tausende auf den Straßen. An den Karneval zu glauben, dazu ist ein Narr verpflichtet. Seit fast 70 Jahren feiern die Klädener und Kraatzer im Februar. Wird es wieder so werden? Werden sich hunderte Karnevalisten treffen dürfen, um drei Tage den Alltag vergessen zu können? Der Wille ist da, das wurde immer wieder bekräftigt.

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