Im Wald bei Zühlen wird dem Umweltsünder jede Intelligenz abgesprochen

Mit deutlichen Worten

An mehreren Bäumen hat eine Zühlenerin ihren Unmut über die Umweltsünder zum Ausdruck gebracht. Der Weg nach
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An mehreren Bäumen hat eine Zühlenerin ihren Unmut über die Umweltsünder zum Ausdruck gebracht. Der Weg nach Thielbeer und auch Abzweigungen davon waren zur illegalen Müllhalde geworden. Aber nicht nur dort wird Hausmüll entsorgt.

Arendsee / Zühlen. Es zeugt von Wut und Unverständnis gegenüber den Mitbürgern, die ihren Müll aus der eigenen Wohnung durch die Lande fahren und ihn einfach wegschmeißen. Auf Schildern bei Zühlen wird Umweltsündern mehr als jede Vernunft abgesprochen.

Diese, so der Verfasser, hätten kein Hirn. Zwischen Zühlen und Thielbeer sieht es schlimm aus. Hausmüll, auch Bauabfälle werden einfach auf Wiesen und in den Wald geworfen. Die AZ recherchierte im Ort, wurde auch fündig. Die Verfasserin möchte aber nicht genannt werden. Sie bestätigte aber, dass es eine ganz private Wut gegen die Unverbesserlichen sei. Nicht nur, dass sie selbst Geld sparen, indem sie ihre Mülltonnen schonen – sie zwingen den Eigentümern der Flächen Geld auf, diese wieder zu beräumen.

Illegale Müllentsorgung ist aber nicht nur auf Zühlen beschränkt. Jüngst hatte Arendsee die Anzahl der Papierkörbe reduziert, weil die Hausmülltouristen in den Morgenstunden ihre Abfälle darin entsorgen. Neue illegale Müllplätze entstehen aber auch an dem straßenbegleitenden Wirtschaftsweg neben der B 190 zwischen der Abfahrt Schrampe in Richtung Zühlener Kreuzung.

Seitdem die Schilder bei Zühlen hängen, wird viel weniger Müll abgeladen. Die Sünder fühlen sich durch die Schilder angesprochen. Von Auge zu Auge traue man es sich kaum, dem Gegenüber zu unterstellen, er habe kein Hirn, hieß es gestern bei Gesprächen in Zühlen. Aber mit den Schildern gebe es den gleichen Effekt ...

Tatsache ist, dass es in der Einheitsgemeinde auch einige Grundstücke gibt, für die keine einzige Mülltonne angemeldet ist. Die Frage sei erlaubt, wie so etwas sein kann – der Müll wird von dort garantiert irgendwo illegal entsorgt.

Von Harry Güssefeld

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