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Arendsee: Parkplätze gab es erst auf Nachfrage

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Von: Detlef Güssefeld

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Ein an einer Wand aufgehängter farbiger Plan zeigt einen geplanten Straßenverlauf.
Die am Montagabend vorliegende Planung sah noch keine Parkplätze an der Straße Dessauer Worth vor. Erst auf Nachfrage des Bauausschusses soll diese Option jetzt zum Tragen kommen. © Harry Güssefeld

Die Straße Dessauer Worth in Arendsee gehört zu den schlechtesten Pisten der Seestadt. Und deshalb wird für den Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Einmündung Schulstraße seit Längerem an einer Planung zum Ausbau gefeilt. Während der Bauausschusssitzung erfuhren die Stadträte und Gäste Neues aus dem Planungsbüro.

Arendsee – So wird der Wasserverband ebenfalls aktiv, weil die Trinkwasserleitung saniert und auch Teile des Abwassersystems erneuert werden müssen. Die Straße im Bereich von der Feuerwehr bis zur Feldstraße wird auf einer Breite von 4,75 Meter ausgebaut – schmal, aber ausreichend, wie es hieß. Von der Feldstraße bis zur Einmündung Schulstraße soll es eine Breite von sechs Metern sein. Und vielleicht auch mehr, wurde am Montagabend deutlich gemacht. Denn es sollen weiterhin Autos am Gemeindezentrum und im Bereich der Töbelmannhalle parken können, so der Wunsch der Stadträte. Dafür könnte, so Planer Arthur Bräsel, der Gehweg nun doch etwas schmaler werden. Dank der erneuten Diskussion gibt es in dem Bereich nun vielleicht Parkplätze. Bis Montagabend waren zudem auch keine Parkplätze zwischen Feuerwehr und Feldstraße geplant. Das gehe so nicht, hieß es. Denn zahlreiche Anwohner der Straße und der Anliegerstraßen, die keine Möglichkeit haben, ihre Autos woanders zu parken, brauchen diese Parkplätze dringend. Und nun wurde auch darüber diskutiert, entsprechende Stellplätze auf der nördlichen Seite zu ermöglichen. Mit Rasengittersteinen. Auf der gegenüberliegenden Seite soll der Gehweg neu gestaltet werden. Dank der Einwände der Stadträte wird es nun vermutlich diese Parkplätze geben. Dass keine geplant waren, verwunderte die Gästeschar am Montag schon. Die Stellplätze hätten, so hieß es, längst in die Planungen einfließen müssen.

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