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Der Arendseer Maibaum ist mit 15 Metern Länge gewaltig – und das Aufstellen ein Ereignis

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Die Mitglieder der Gruppe „Aktiv für Arendsee“ richten den 15 Meter langen Maibaum auf dem Marktplatz auf.
Die Mitglieder der Gruppe „Aktiv für Arendsee“ richteten den 15 Meter langen Maibaum auf. Dieser war in ehrenamtlicher Arbeit in Zühlen vorbereitet worden. Er gehört zu den größten Exemplaren der Altmark. © Freier Mitarbeiter

Das Aufstellen des Maibaums vor dem Arendseer Rathaus hat sich zu einem regelrechten Volksfest entwickelt. So auch am Sonnabendnachmittag, als die Männer der ehrenamtlichen Gruppe „Aktiv für Arendsee“ (AfA) anpackten. Auch der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Arendsee unterstützte auf dem Marktplatz.

Arendsee – Seit 2016 kümmert sich die AfA-Truppe um diese Aufgabe. Zuvor hatte lediglich eine mehr oder weniger ansehnliche Birke mit ein paar Bändern den Mai und die Besucher der Stadt begrüßt.

Als der historische Traktor vom Typ Zetor 50 Super (Baujahr 1967) von Zühlen mit den 20 Mitstreitern der AfA und dem 15 Meter langen Maibaum auf die Friedensstraße in Arendsee einbog, warteten bereits über 150 Schaulustige am Marktplatz. Unter dem Kommando von Ronald „Pitt“ Krüger gelang es den AfA-Männern in etwas mehr als einer halben Stunde, den doch recht schweren Baum in die Rohrhülse auf dem Platz zu setzen.

Immer wieder wurde der Maibaum sorgsam von den Helfern ausgerichtet und langsam mit Halteseilen und -kreuzen in die Höhe gedrückt. Für diese anstrengende Arbeit gab es von den Besuchern viel Beifall. Vor allem, als der Baum in die Haltehülse im Boden rutschte und von Falko Neumann fachgerecht verkeilte wurde. Danach gab es als Lohn für die Arbeit erst einmal jeweils einen Becher Bier.

Mit seiner Höhe von 14 Metern über Gelände gehört der Arendseer Maibaum zu den höchsten in der Altmark. Sein mit bunten Bändern geschmückter Kranz in elf Metern Höhe hat einen Umfang von neun Metern. Ein weiterer, kleinerer Gebindekranz ziert die Krone des Baumes. Gefällt wurde die stattliche Lärche bereits im Jahre 2019 auf dem Gelände des Wasserwerks in Arendsee. Danach wurde sie zum Trocknen nach Zühlen gebracht. Der neue Stamm war notwendig geworden, da der bisher verwendete einige senkrechte Schwundrisse bekommen hatte und mit Metallschellen verstärkt werden musste.

„Es ist schön, dass uns viele Menschen bei der Vorbereitung des Festes unterstützt haben. Und toll, dass nach der Corona-Pause wieder so viele Schaulustige zum Fest gekommen sind und nun gemeinsam mit uns feiern“, hieß es seitens der AfA-Verantwortlichen um „Pitt“ Krüger und Matthias Goyer. Nach den Vorstellungen der AfA-Mitglieder soll der Maibaum bis zum Pfingstfest Einwohner und Gäste auf dem Marktplatz begrüßen.

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