Über 4000 Besucher strömen in das Strandbad / Liegeplätze Mangelware

„Das ist der pure Wahnsinn“

Ein Bild, das ein wenig an die Ostsee erinnert: Liegeplätze waren im Strandbad gestern Mangelware. Über 4000 Gäste wurden den Tag über gezählt. Zum Vergleich: Der Ortsteil Arendsee hat knapp 3000 Einwohner.
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Ein Bild, das ein wenig an die Ostsee erinnert: Liegeplätze waren im Strandbad gestern Mangelware. Über 4000 Gäste wurden den Tag über gezählt. Zum Vergleich: Der Ortsteil Arendsee hat knapp 3000 Einwohner.

Arendsee. „Macht alle Tore auf“, hatte Michael Meyer beim ersten Ansturm seinen Mitarbeitern mit auf den Weg gegeben. Der Geschäftsführer der Luftkurort Arendsee GmbH und sein Team haben einen „Großkampftag“ hinter sich. Über 4000 Besucher strömten gestern in das Strandbad.

„Das ist der pure Wahnsinn“, freute sich der GmbH-Chef über den Ansturm. Die Parkplätze waren überfüllt, die Stimmung trotzdem gut. Denn etliche Besucher kamen auf zwei Rädern. Beim Fahrradtag von Radio SAW galt es am Vormittag kräftig in die Pedale zu treten. Anschließend ging es ohne Räder in den kühlen See. Schwimmmeister Heiko Kruck achtete konzentriert darauf, dass nichts passiert, während immer mehr Badelustige die Eingänge passierten. „Wir haben heute keinen Eintritt genommen. Aber es hat sich trotzdem gelohnt. Der Werbeeffekt ist unschätzbar“, glaubt Michael Meyer an einen positiven Trend.

Diesen hat das kommunale Unternehmen als Betreiber des Strandbades auch dringend nötig: Der Mai war ein Totalausfall, im Juni ging es aufwärts und nun scheint die vorläufige Spitze erreicht zu sein. „Die nächsten warmen Tage können kommen. Wir sind gerüstet“, sagte Michael Meyer gestern Abend. Er schaut bereits in die Zukunft und will Besucher nicht nur mit Aktionen wie dem Radtag und der Bühnenshow am Nachmittag locken. Der Traum einer Wasserski-Seilzuganlage hat ihn gepackt. „Der Haushalt der Einheitsgemeinde Arendsee ist genehmigt, vielleicht kommen wir jetzt zügig weiter. Solch eine Attraktion wäre in der gesamten Altmark einmalig“, hält der Ziemendorfer im Gespräch mit der Altmark-Zeitung an seiner Zukunftsvision fest.

Von Christian Ziems

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