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Arendseer Strandbad öffnet Tore für Badesaison

Bürgermeister Norman Klebe (l.), GmbH-Mitarbeiterin Sonja Nowak und Campingplatz-Gastronom Horst Gergel schauen sich im Strandbad Arendsee die Pläne eines Wasserspielparcours an.
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Bürgermeister Norman Klebe (l.), GmbH-Mitarbeiterin Sonja Nowak und Campingplatz-Gastronom Horst Gergel schauen sich die Pläne eines Wasserspielparcours an.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Manche Passanten wären gerne einen Tag vorher in die Fluten des Arendsees gesprungen, doch erst am heutigen Sonnabend geht es offiziell im Strandbad los. Von Mittwoch an liefen dort intensive Vorbereitungen für die diesjährige Saison.

Arendsee – Das Gras sei gemäht und die Sanddünen im flachen Wasser durch eine Fachfirma beseitigt worden, zählte Sonja Nowak von der Luftkurort-Arendsee-GmbH einige Maßnahmen auf. Die Anlandungen direkt am Besucherstrand galten in Arendsee als Symbol für den zu niedrigen Wasserstand der vergangenen Jahre.

Zwischen 10 und 18 Uhr hat das Strandbad geöffnet. Eine Testpflicht besteht nicht. Mehrere Versorger wollen die hungrigen Mägen der Besucher füllen.

Ein Sorgenkind für GmbH und Stadtverwaltung bleibt der Rettungsdienst. Für das Wochenende sei dieser sichergestellt, betonten Arendsees Bürgermeister Norman Klebe und Sonja Nowak. Für die Zeit danach sei jemand in Aussicht. Quer durch die Altmark seien die beiden gefahren, um das Problem zu lösen. Aber Rettungsschwimmer, die für die Arbeit am Strandbad gewisse Voraussetzungen mitbringen müssen, seien „ein rares Gut“, so Klebe. Perspektivisch könnte es Abhilfe durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geben; diese wolle im Juli in Arendsee eine neue Außenstelle gründen. Dies sei seit Donnerstag bestätigt, erfuhr die AZ anderweitig.

Die Wasserspielgeräte am Strand bleiben weiterhin abgestellt – die Desinfektion wäre zu aufwendig, hieß es. Stattdessen könnte es in drei oder vier Wochen eine ganz neue Attraktion auf dem Arendsee geben: ein Wasserspielparcours in einer Größe von etwa 25 mal 20 Metern.

Eine Skizze davon präsentierte am Freitag Horst Gergel, der Gastronom vom Campingplatz. Die Anlage sei für Familien gedacht, werde aber extra Eintritt kosten.

Im Strandbad soll es im Laufe der Saison außerdem ein Kinderkarussell geben, ebenso Kindertheater. Auch Animation ist geplant. Die „Queen Arendsee“ fahre, so Sonja Nowak. Der Steg der Seetribüne sei in eine Richtung begehbar, ergänzte Norman Klebe. Die Rede war zudem von Bogenschießen und sogenannten Bubble- bzw. Bumperbällen. Der Eintritt bleibt auf Vorjahresniveau.

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