Ergebnis mit wenigen Ausreißern

Bundestagswahl: SPD in Arendsee knapp vor CDU

Arendseer Rathaus, Sitzungszimmer: Am Sonntagabend wurden dort ab 18 Uhr die Urnen zur Stimmenauszählung der Bundestagswahl ausgeschüttet.
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Arendseer Rathaus, Sitzungszimmer: Am Sonntagabend wurden dort ab 18 Uhr die Urnen zur Stimmenauszählung der Bundestagswahl ausgeschüttet.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Zehn Stunden lang hatten die Arendseer Wähler am Sonntag Zeit, ihre beiden Kreuze zu machen und den Stimmzettel in eine Urne zu werfen. Rund drei Stunden wurde im Anschluss ausgezählt; zuletzt stand das Ergebnis der bereits im Vorfeld abgegebenen Briefwahlstimmen fest.

Arendsee – Im Großen und Ganzen haben die Wähler im Trend des Landes abgestimmt. Die SPD setzte sich knapp vor der CDU durch. AfD und Linke folgten auf den Plätzen. Einen Regionalbonus für Uwe Harms (CDU, Klötze) und Nils Krümmel (Freie Wähler, Salzwedel) gab es nicht – das Rennen machte Dr. Herbert Wollmann (SPD, Stendal).

Gleichwohl hatte jeder Kandidat seine Hochburgen. Harms lag in Dessau, Vissum und Ziemendorf jenseits der 30 Prozent; Dr. Wollmann in Kläden, Lohne und ebenfalls Ziemendorf. AfD-Kandidat Arno Bausemer (Stendal) holte seine besten Ergebnisse in Leppin und Rademin. Einzelbewerber Danny Bibiella erhielt ganze zwei Stimmen.

Es gab auch einige Orte, in denen recht ungewöhnlich abgestimmt wurde. Kaulitz und Thielbeer sind zwei Beispiele aus dem Arendseer Bereich. In Kaulitz spielten – wie in zurückliegenden Wahlen auch – die Grünen eine wesentlich größere Rolle (18 Prozent). Die Linke holte dort ihr bestes Resultat (17 Prozent), dafür die AfD ihr schlechtestes (9 Prozent). In Thielbeer wurde ein Drittel der Kreuze bei kleineren Parteien gemacht – FDP, Tierschutzallianz, Freie Wähler und Die Basis.

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