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Bürgerinitiative will Arendseer Strandbad in alter Form erhalten

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Von: Jens Heymann

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Die Riesenrutsche im Arendseer Strandbad ist seit einigen Jahren unbenutzt.
Die Riesenrutsche im Arendseer Strandbad ist seit einigen Jahren unbenutzt. Mittlerweile soll sie durch die Sonneneinstrahlung Schäden davongetragen haben. © Heymann

Die Bürgerinitiative (BI) zur Erhaltung des Strandbades und seiner Einrichtungen hat ihre Bemühungen nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Am kommenden Donnerstag, 2. Juni, wollen Vertreter der BI im Arendseer „Segler-Heim“ die gesammelten Unterschriften ihrer Unterstützer an die Politik übergeben.

Arendsee – Eingeladen wurde Stadtratsvorsitzender Frank Rossau (Arendsee-Land / Freie Liste). Tom Klein von der BI spricht in seiner Mitteilung an die AZ außerdem von „einer Beratung zur möglichen Gestaltung des Strandbades und seiner Einrichtung“ zum selben Termin.

Ziel sei es, im Stadtrat erneut eine Debatte anzustoßen. Der hat zwar formell einen Beschluss zum Umbau der Seetribüne gefasst; dieser hatte jedoch seine Kritiker und Gegenstimmen. Tom Klein selbst war (zusammen mit Ulrich Seedorff) bei der einen oder anderen Sitzung der Ortspolitik mit dabei gewesen.

Seitens der Luftkurort-Arendsee-GmbH, die das Strandbad betreibt, hat es kürzlich Informationen zum Zustand der großen Rutsche gegeben. Einige Jahre sei sie nicht mehr gelaufen; die Sonneneinstrahlung habe mittlerweile Schäden am Material verursacht, erklärte GmbH-Chefin Claudia Schulz. Auch der Wassergarten auf der anderen Seite ist trocken und unbenutzt. Betreiber, Verwaltung und Stadtrat streben ein neues Besucherkonzept an – ohne Zaun und vermutlich auch ohne die Großgeräte.

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