Michaela Regber will Kleid und Perle abgeben

Braucht Arendsee eine Perlenprinzessin?

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Vor fünf Jahren übernahm Michaela Regber das Amt der Perlenprinzessin. Sie hat ihren Rückzug angekündigt.

gü Arendsee. Braucht Arendsee eine Perlenprinzessin als Werbe-Ikone? Die Mehrheit der Verantwortlichen in Stadt und Tourismusverein sagen Ja. Doch es wird ein Problem geben: Michaela Regber, aktuelle Perlenprinzessin, will den Job abgeben.

Sie hatte die Krone einst von Lisa Döpelheuer übernommen, für zwei Jahre, wie es zunächst geplant war. Doch aus den zwei Jahren sind bereits fünf geworden. Einmal könnten die Arendseer sie noch erleben: Beim Frühling- und Wirtschaftsempfang am 21. März im Integrationsdorf. Darauf hofft Arendsees Bürgermeister Norman Klebe.

Michaela Regber hatte die Stadt bei verschiedenen Anlässen bis hin zur ITB in Berlin vertreten. Hinter den Kulissen gab es aber auch immer wieder Probleme. Wie die AZ erfuhr, musste die Perlenprinzessin oft in Vorkasse gehen, um auf Terminen zu präsentieren. Will die Stadt sich auch in Zukunft eine Werbefigur leisten? Dann muss auch dafür Geld eingeplant werden.

Wer Nachfolgerin wird – ein Nachfolger fällt wohl aus – ist völlig offen. Michaela Regber möchte ihr neues, blaues Kleid und die Perle bald an, dann die dritte Perlenprinzessin, übergeben. Wie lange diese dann im Amt bleibt, muss dann auch geklärt werden.

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